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Entspannung und Ernährung


Entspannung
Ort: Klassenraum UKS
Lehrerin: Frau Kitzing Fett

Gib alle Spannung ab

Schüler leiden im Alltag verstärkt unter Stress und Hektik. Bei immer mehr Menschen ist in hohem Maße eine Verarmung seelischer Empfindungen erkennbar. Die an materiellen Werten ausgerichtete Gesellschaft, die sich nicht mehr an individuellen Bedürfnissen der Menschen orientiert, sondern an wirtschaftlichen Erfolgen und Konsum, lässt Kinderseelen krank werden. Schüler sind ständigem Leistungsdruck ausgesetzt, dem sie oftmals nicht standhalten. Zur Alltagsgestaltung gehören Reizüberflutung, Terminhetzjagd und ein hoher Medienkonsum, der häufig unreflektiert bleibt. Diese Form der Alltagsbewältigung führt bei Schülern zu Blockaden des Körpers, in dem die Balance zwischen An- und Entspannung fehlt. Der Körper und die Seele reagieren gekränkt, die Prozesse des Denkens, Fühlens und Wollens klaffen auseinander. Dies äußert sich bei den Schülern durch Nervosität, Aggressivität, stetige Unruhe, Ängstlichkeit, Erschöpfung, aber auch durch Kopfschmerzen, Herzrasen, Einschlafstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten sowie Störungen im Magen-Darm-Bereich.

Nun ist Schule kein Therapiezentrum. Sie kann auch nicht krankhafte Verhaltensstörungen von Schülern heilen. Das soll den Fachkräften überlassen bleiben. Schule kann jedoch da ansetzen, wo sich Schüler nach sehnen. Sie kann Räume schaffen und durch gezielten Einsatz von Entspannungsübungen im Unterricht das Selbstvertrauen und die Freude am Lernen und an Schule allgemein stärken. Dazu gehören Übungen zur Förderung des sozialen Verhaltens, z.B. gegenseitiges Stützen und Helfen in einer Partnerübung (Vertrauensübungen) oder auch durch Einübung gegenseitiger Rücksichtnahme und Akzeptanz (Tennisballmassage), spielerische Atemerziehung, Stärkung des Konzentrationsvermögens (Kim-Spiele) und Förderung der schöpferischen Kreativität und Phantasie (vielfältige Gestaltung von Mandalas z.B. aus Steinen, Kerzen, Muscheln etc.).

Schule fördert somit die Wahrnehmung der Vorgänge im eigenen Inneren und in der Umgebung und fungiert als Wegweiser, indem sie die Schüler mehr Einfühlungsvermögen im Umgang miteinander verspüren lässt und dies auch im positiven Sinne anwenden lehrt.

Entspannung

Am Dienstag war ich im Entspannungskurs. Als erstes zogen wir unsere warmen Socken an, denn für die Entspannung muss man warme Füße haben. Dann haben wir ein Seidentuch auf den Boden gelegt. Auf das Seidentuch stellten wir eine Kerze in ein rotes Glas, eine Kerze mit einem Sternmotiv und eine große Kerze auf. Dann stellten wir noch eine Duftlampe, die einen schönen, beruhigenden Duft hatte, in die Mitte. Und nicht zu vergessen ist der große, kalte Stein. Ein Bild mit sehr vielen bunten, gemischten Farben lag auch auf dem Seidentuch. Das Bild war sehr interessant, irgendwie faszinierend, die Farbenaufteilung und die vielen Farben, wirklich. Aber es gab eine Sache, die den meisten am besten gefiel, und mir auch. Es war eine Muschel aus Südafrika. Die war so schön, dass ich nicht glauben konnte, dass sie echt ist. Sie glänze und bunte Farben schimmern an ihr, einfach bezaubernd schön. Auf einen dieser Gegenstände sollten wir uns konzentrieren. Mir fiel es überhaupt nicht schwer, mich auf die Muschel zu konzentrieren. Wir entspannten, indem wir die Füße auf den Boden stellen, so dass sie bequem auf dem Boden standen, gar nicht baumelten. Dann entspannen wir den ganzen Körper. Im Hintergrund lief leise Musik, Wellengeräusche am Strand. Nach einiger Zeit sollten wir die Augen schließen, an unseren Gegenstand denken und uns darauf konzentrieren. Schließlich sagte Frau Kitzing, dass wir die Augen langsam wieder öffnen sollten. Das ging ein paar Mal so, und jedes Mal verschwand etwas. Das fiel aber sofort jedem auf, dass da etwas fehlte. Das gesamte Bild sah irgendwie so leer aus. Mit den ganzen Sachen sah das viel schöner aus. Danach gingen wir auf die Matten, wo auch unseren Decken lagen, und machten ein paar Übungen. Als erstes mussten wir auf einer Stelle gehen, die Füße dabei aber richtig abrollen. Dann folgte schnelles Gehen bis wir liefen. Und dabei bewegten wir noch die Arme, Hände und Schultern und machten Übungen. Dies machten wir einige Zeit. Später legen wir uns auf die Matten und in unsere Kuscheldecke, so dass wir bequem und entspannt lagen. Dann schlossen wir die Augen und hörten Frau Kitzing zu. Wir sollten unsere Probleme vergessen, in eine Wolke packen und wegschicken. Sie erzählte uns eine Fantasiereise: Wir liegen am Stand auf weichem, warmen Sand, hören die Wellen rauschen. Am Himmel sehen wir einen großen Vogel, der mit seinen Flügeln flattert. Der Vogel gefällt uns. Wir sehen den babyblauen Himmel, drehen uns um und sehen Pflanzen, ein Gebüsch. Wir wollen dort durch, gehen durch das dicke Gebüsch und sehen plötzlich Beeren. Sie schmecken uns sehr gut. Nach der Entspannung, die sehr schön war, öffnen wir die Augen langsam, drehen uns langsam zur Seite und stehen auf.
Am Mittwoch machten wir wieder diese Entspannungsübung und reisten in die Fantasiewelt. Vorher pustete Frau Kitzing Seifenblasen. Wir sollten uns eine aussuchen und diese so lange verfolgen, bis sie kaputt geht. Dies war auch eine Konzentrationsübung. Später machten wir wieder die Übungen und hörten Musik dabei. Am besten fand ich aber die Massage. Als erstes rollten wir mit den Tennisbällen über die Füße, von den Zehen bis zur Ferse. Das war sehr angenehm. Vor allem aber war die Rückenmassage schön. Wir rollten mit den Tennisbällen über den Beckenbereich, kreisförmig abwechselnd in Streifzügen bis hin zur Schulter. Wir sollten aber nie über die Wirbelsäule massieren. Das ist nicht gut, denn man kann Kopf-, Rückenschmerzen oder sonst irgend etwas bekommen.

Sandra M., 9 b

Ernährung
Ort: Küche UKS
Lehrer/in: Frau Bruhn-Müsch / Herr Maretsch

 

 

 
In unserer AG haben wir ein Frühstück gemacht mit Brotaufstrich, den wir selbst herstellten. Wir nahmen Käse, Gürkchen und Tomaten, Marmelade und Vollkornbrot. Aus diesen Zutaten machten wir dann den Brotaufstrich, den wir probieren und dann am Samstag vorstellen sollten.
Am Präsentationstag haben wir mit unserer Gruppe kleine Häppchen gemacht und serviert. Die Gäste konnten sich kostenlos bedienen. Außerdem schrieb ich das Rezept auf dem Computer und kopierte es. Die Rezepte konnten sich die Leute mitnehmen. Das hat alles Spaß gemacht und fürs nächste Jahr wäre das bestimmt toll!
Jessica S., 9 b