Aufgrund der Erfahrungen früherer Projektwochen wurden Thema und Terminierung
der neuen Projektwoche nach Konsultation der Mitwirkungsorgane der Schule
(Schüler, Eltern, Kollegen) Ende vergangenen Schuljahres festgelegt.
So konnte schon die Ferienzeit zu Brainstorming und erstem Andenken genutzt
werden. Die Inhalte der Projektwoche konnten so in die Planung des neuen
Schuljahres mit einfließen. Kurz nach Schuljahresbeginn fand die
Konstituierung einer Arbeitsgruppe statt, die sich in der Folge in dreiwöchigem
Rhythmus traf.
Alle
Arbeitsschritte und Arbeitsergebnisse wurden per Aushang im Lehrerzimmer
dokumentiert, waren somit für alle Kollegen jederzeit einsehbar und
nachvollziehbar. Das Thema „Wasser” wurde in den „normalen” Unterricht
integriert oder in Vorhaben und später in Projekten behandelt. Es
wurde darauf geachtet, dass allen Beteiligten, vor allem den Schülern,
immer der rote Faden (Projektwoche, Präsentationstag) sichtbar war.
Unsere Schüler sind aufgrund der Lage ihres Wohnortes in der Nähe
unterschiedlicher Gewässer besonders dafür sensibilsiert, an
ein so zentrales Thema wie gerade Wasser herangeführt zu werden. Die
praktische Orientierung unserer Schüler ermöglicht es ihnen,
einen direkten und unmittelbaren Zugang zu einem solchen Thema zu finden
und in einem sehr hohen Maße Eigeninitiative zu entwickeln. Die hier
dokumentierten Ergebnisse, die ja nur zu einem geringen Teil die emotionale
Seite widerspiegeln, zeigen den hohen Motivationsgrad, die Leistungsfähigkeit
und die Chancen, in weitere unterrichtliche und andere Aktivitäten
umgesetzt zu werden. Schon jetzt drängen die Schüler auf eine
weitere Projektwoche.
Von Elternseite wurde vorgeschlagen, in Fortführung des Wasserprojektes
die Versiegelung der Schulhöfe aufzubrechen und eine Dachbegrünung
ins Auge zu fassen. Die guten Erfahrungen dieser gesamten Aktivitäten
sind ein großer Motivationsschub für das Kollegium. Die ganze
Schulfamilie blickt voll Freude und voller Stolz auf das Projekt „H2O
- man braucht dich so” zurück.