Veranstaltung des Kölner Netzwerkes Gesundheitsfördernder Schulen
(KNGS) am 8.11.2001
Im Historischen Rathaus der Stadt Köln fand am 8. 11. 2001 die Eröffnungsveranstaltung des Kölner Netzwerkes Gesundheitsfördernder Schulen (KNGS) statt. Von den weit über 300 Kölner Schulen beteiligen sich 16 Schulen fast aller Schulformen an dem Projekt. Auch die Ursula-Kuhr-Schule hat sich in dieses Projekt eingebunden. Und so nahmen der Schulleiter Böttger und die für das Projekt an der UKS hauptverantwortlichen Lehrer Herr Noll und Herr Rasche gerne die Teilnahmeurkunde, ausgestellt vom MSWF geförderten Netzwerk „opus NRW / Netzwerk Gesundheitsfördernder Schulen“ aus der Hand des Schulamtsdirektors Herrn Egon Beck in der Hoffnung entgegen, dass auch dieses Projekt bei uns einen erfolgreichen Verlauf nehmen wird.
Warum schon wieder ein Projekt?
Der Leistungsgedanke dominiert unsere Gesellschaft in einem immer stärkeren Maße und hat längst auch Einzug in unseren Schulalltag genommen. Schulprogramme, Qualitätsentwicklung und -sicherung oder erhöhte Anforderungen im Rahmen schulischer Selbstverwaltung sind nur wenige Stichworte, die in diesem Zusammenhang zu nennen sind.
Steigende Anforderungen auf unterschiedlichen Gebieten, so schreibt die für das Schulamt der Stadt Köln verantwortliche Koordinatoren für Gesundheitsförderung, Frau Marion Schmidtke, in ihrem Einladungsschreiben völlig richtig, lassen sich am besten bewältigen, wenn sie in einen übergeordneten Gesamtkontext gestellt werden können, der zu einem erlebbaren Mehrwert für Schulen und alle am Schulleben Beteiligten führt. Die Basis optimaler Leistungen ist ein Mikrokosmos Schule, in dem die Gesundheit der Lehrkräfte sowie der Schülerinnen und Schüler im Vordergrund steht.
Schulentwicklung steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der Gesundheitsförderung. Wird Gesundheitsförderung nicht als Basis für eine Schulentwicklung im Sinne der Leistungssteigerung erkannt, steht Leistungssteigerung auf Dauer im Widerspruch zur Gesundheit und wäre bestenfalls ein kurzfristiger Effekt. Der Gedanke der Gesundheitsförderung ist nicht neu. Neu ist aber der Stellenwert, der dem Faktor Gesundheitsförderung eingeräumt wird.
Gesundheitsförderung in diesem Sinne umfasst neben äußeren Faktoren u.a. das Klima innerhalb eines Kollegiums, das Miteinander zwischen Schülerinnen/Schülern und Lehrkräften sowie die Zusammenarbeit mit Eltern und anderen Mitarbeiterinnen/Mitarbeitern der Schule. Eine gesunde Schule ist die Basis für Leistungsfähigkeit und Leistungssteigerung.
Das Netzwerk Gesundheitsfördernder Schulen bietet Hilfe und vermittelt richtungsweisende Impulse, um die Qualität schulischer Arbeit zu stärken und Schule für die Anforderungen der Zukunft zu wappnen.
Die UKS möchte verstärkt selbst Ideen in dieser Zielsetzung entwickeln und natürlich auch begonnene Aktionen weiterführen und – ganz wichtig - sich hier mit anderen Partnern im Netz „gewinnbringend“ austauschen. So haben wir, und dafür bin ich sehr dankbar, schon eine kleine Wegstrecke hinter uns. Z.B. sehen wir unsere Projekte und Arbeitsgemeinschaften Schulgarten, Schulsanitätsdienst, Krafttraining, Klettern, Selbstverteidigung für Mädchen, Streitschlichtung ebenso in dieser Reihe wie eine Vielzahl von anderen Arbeitsgemeinschaften des sportlichen aber auch musischen und künstlerischen Bereichs.