Zu den Aktivitäten der einzelnen Klassen

Schüler erobern die zahlreichen Sammlungen und Museen in Köln. Museen sind Teil der Stadtkultur und werden von Schülern aktiv erfahren. Eigene Sammlungen werden angelegt und geordnet. 
Schüler finden vieles toll und geil und hipp und schrill. Diese positive Herangehensweise an Objekte, Phänomene, Ereignisse in unseren Tagen wollen wir mit unserer Projektwoche aufnehmen. Wir verknüpfen sie mit der Institution „Museum”. Diesen Begriff sehen viele Menschen immer noch in Verbindung  mit „antiquiert”, „muffig”, „öde, langweilig”.
Das wollen wir aufbrechen. Wir wollen die oft noch grauen Anstalten „Schule” und „Museum” in Verbindung bringen, bunt machen, mit Leben erfüllen, in was Tolles verwandeln, zu einem Tollhaus werden lassen.

Köln bietet wie kaum eine andere Stadt eine Vielzahl unterschiedlichster Museen. Diese Museen sind für alle da! Die Schule hat die Aufgabe, diese Sammlungen den Schülern vor Augen zu führen, mit den Schülern in diese Museen hinein zu gehen, sie Teil des Alltags werden zu lassen.
Die Schüler entwickeln Fragen und Ansprüche an die Museen. Die Schüler sagen, was sie denken und fühlen. Sie nehmen Erfahrungen und Sinneindrücke auf und versuchen, diese in der Schule, in der Projektwoche aufzuarbeiten, zu verarbeiten, als Gewinn zu verbuchen.

Seit Beginn des neuen Schuljahres ist das Projekt in der Diskussion. Es werden zwei Stränge verfolgt:

  • Man wählt ein Museum aus. Man befasst sich mit dessen Angebot. Man sucht sich Schwerpunkte. Man besucht das Museum. Man dokumentiert den Besuch. Man setzt sich mit einzelnen Objekten auseinander. Man präsentiert die Arbeiten.
  • Man bespricht, was man selber sammeln könnte. Man entscheidet sich und legt eine eigene Sammlung an. Man ordnet und strukturiert, wählt aus und verwirft, beschreibt und stellt aus. Man präsentiert die Sammlung und die Arbeit damit.
Wir, Schüler und Lehrer, wollen uns als Persönlichkeiten festigen. Dazu können Museen und die Beschäftigungen mit und in ihnen helfen.
Wir lernen uns noch besser in Zeit und Raum zu bewegen.
Wir erfahren ganz neue Aspekte. Vertrautes wird fremd. Fernes kommt nah.
Irgendwie ganz toll!
(Armin Foxius)
Das Projekt findet statt
in der Woche vom 4.-9. Dezember 2000.
Der Präsentationstag ist
Samstag, der 9. Dezember 2000
in der Ursula-Kuhr-Schule.

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