![]() |
|
|
Ausgabe
1/2003
|
| André
Sonntag
hat im Vorlesewettbewerb auch die Bezirksmeisterschaft gewonnen. Wir gratulieren ganz herzlich! Hier ein Textausschnitt aus der Bonner Rundschau: Schon 8500 Kinder haben Texte vorgetragenDen ganzen Artikel lesen und die neue Urkunde ansehen? Hier klicken! |
Kölner
Schüler lesen um die Wette
„André
Sonntag ist unser Mann, den keiner im Lesen schlagen kann.“ Stolz halten
Tatjana und Jessica von der Ursula-Kuhr-Hauptschule ihre bunt bemalten
Schilder in die Höhe. Zusammen mit rund 200 Schülern, Eltern
und Lehrer sitzen sie im dritten Geschoss der Buchhandlung Gonski. Heute
findet der Kölner Stadtentscheid des bundesweiten Vorlesewettbewerbs
statt, der seit 44 Jahren vom deutschen Buchhandel durchgeführt wird
– und die beiden Mädchen drücken ihrem Klassenkameraden die Daumen.
Mehr als 680.000 Kinder der sechsten Klasse nehmen alljährlich am
Wettbewerb teil, die Entscheidung über den Bundessieger fällt
dieses Jahr im Jun in Frankfurt am Main. André Sonntag kann sich
noch Hoffnungen auf den Titel machen, denn die Unterstützung seiner
beiden weiblichen Fans hat offenbar genutzt: Am späten Nachmittag
wird er als Sieger der Gruppe A gekürt, in der Schüler von Haupt-
und Mittelschulen sowie körper- und sehbehinderte Kinder gegeneinander
antreten. Während André sich nur gegen drei Mitbewerber durchsetzen
musste, war die Konkurrenz für Celine Vogt vom Gymnasium Kreuzgasse
größer: Die Siegerin der Gruppe B (Gymnasien, Real- und Gesamtschulen)
behielt mit einem Text aus Cornelia Funkes „Herr der Diebe“ die Nase vorn
– und verwies 32 Mitbewerber auf die Plätze. Die beiden Gewinner können
sich über Büchergutscheine im Gesamtwert von 60 Euro freuen –
und von einem noch größeren Erfolg im Sommer träumen.
aus:
Kölnische Rundschau, Freitag, 21. März 2003
|
![]() ![]() ![]() |
![]() ![]() ![]() ![]() |
| Die
Geschichte von dem armen Jungen
Es
war einmal ein Junge. Er lebte in einer verkommenen Stadt. Er hatte
nichts zum Essen und auch niemanden zum Spielen.
Kevin
L.
Die
drei Aufgaben
Es
war einmal ein Prinz, der heiraten wollte.
Der
Prinz sagte zu seinem Vater: „Gib mir bitte dein bestes Schwert, ich muss
es unbedingt haben!“
Kurze
Zeit später gingen der Prinz und die Soldaten los und kamen an das
Schloss des bösen Zauberers. Es gewitterte und der Prinz bekam Herzklopfen.
Sie
gingen glücklich nach Hause und wer stand da schon vor der Schlosstüre?
Christian
C.
Der
Haarausfall
Es
war einmal eine Frau Hajek. Sie hatte wunderschönes Haar, aber nach
ein paar Jahren bekam sie Haarausfall.
Martha
K.
Die
drei Aufgaben
Es
war einmal eine Prinzessin, die war allein im Wald. Da kamen eine Hexe
und ein Zauberer und lachten laut. Die Prinzessin erschrak sich und rief:
„Was wollt ihr von mir?“ „Dich foltern!“, riefen die Beiden. Die Prinzessin
schrie um Hilfe.
Marcel
G.
|
Der
Bauer
Es war einmal ein armer Bauer, sein Ein und Alles war seine schöne Frau, für ihn war sie schöner als alle Prinzessinnen auf der Welt. Eines Tages fand er einen Ring, den wollte er sofort seiner Frau schenken, doch in dem Moment als er ihr den Ring anstecken wollte, gab es einen lauten Knall und vor ihm stand ein stark gebauter Mann. Nicht irgendein Mann, sondern der böse Zauberer Dornbart! Der Zauberer rief: „Wenn du deine Frau jemals wiedersehen willst, dann musst du 3 Aufgaben bestehen. Nimmst du meine Forderung an?“ „JA!“, antwortete der Bauer mutig. Der Zauberer sagte: „ Halte dich immer nördlich und geh nicht vom Weg ab, falls dir dein Leben lieb ist.“ Der Bauer packte seine Sachen und ging los, wie der Zauberer es ihm befohlen hatte. Nach drei Tagen und Nächten kam er an einen Schrein und in dem Rahmen war auf elbisch eingraviert: „ Ein Ork und ein Goblin spielten am Hain, da kam der Wildgreif und der Ork war allein!“ In diesen Moment gab es einen lauten Schrei. Aus der Ferne kam ein Wildgreif angeflogen und der Bauer wollte wegrennen, doch er konnte sich vor Angst nicht rühren. Er sah auf einmal Pfeile. Und 7 Pfeile flogen aus den dichten Büschen genau in den Kopf des Wildgreifes. Jetzt hörte er Pferde traben und 7 vermummte Reiter kamen auf ihn zu, einer stieg vom Pferd ab und sagte: „ Was macht ein kleiner Bauer in den Wäldern von Rohan ?“ Der Bauer antwortete: „ Ich muss zur Bärenhöhle!“ „Und was willst du da machen, ohne Schwert und ohne Rüstung? Du würdest schon auf dem Weg dorthin sterben!“ , sagte der Mann .Der Bauer sagte : „Was weiß schon ein kleiner Elb vom Leben !“ „ Der kleine Elb könnte jetzt sein Schwert ziehen und dir den Kopf abschlagen!“, antwortete der Elb . „Es tut mir leid, ich konnte mich nicht zurückhalten.“ , sagte der Bauer. Und er erzählte alles vom Ring bis zum Schrein. Und als er fertig wa, sagte der Elb : „ Meinen Schutz hast du. Komm erst mal mit nach Rohan, da kannst du dich ausruhen.“ Sie gingen nicht weit, da kamen sie an ein großes Tor, es öffnete sich und alle traten ein . In der Ferne sahen sie auf einem Berg die Hornburg. Die Burg der Elben - so schön, aber auch so schön im Licht der untergehenden Sonne. Das Tor öffnete sich wie von Geisterhand und sie ritten bis zum Schlosstor, aber von Nahem sah es gar nicht gut aus. Der Bauer ging rein, aber keine Menschenseele war zu sehen. Er war sehr überrascht und er war nicht der Einzige, die Elben schienen auch sehr überrascht. Der eine Elb lief sofort in den obersten Turm, die anderen 6 liefen nach unten und sagten zum Bauern: „ Geh nach oben, geh nach oben!“ Er tat, wie ihm befohlen und lief nach oben. Oben war ein Schlafzimmer und der Elb sagte: „ Hier kannst du erst mal schlafen.“ Der Bauer legte sich schlafen. In der Nacht aber wurde er wach und er musste wieder an seine Frau denken. Er ging in die Waffenkammer und nahm sich einen Bogen und ein Schwert. Dann ging er wieder in den Wald und nach sieben Tagen kam er endlich an die Höhle. Er ging mutig rein und stand in einer nach Moder stinkenden Höhle. Er kam an einen Teil, wo überall kleine Diamanten funkelten, doch auf einmal roch er etwas Ekelhaftes, denn hinter ihm stand ein riesengroßer Bär. Der Bauer zog sein Schwert und stach es in die Brust des Bären, der sofort tot umfiel. Der Bauer ging aus der Höhle und draußen stand der Zauberer, er sagte: „Du hast die erste Aufgabe gemeistert, nun kommt die zweite. Geh nach Westen, dort findest du einen Wald, im Wald wohnt ein Riese. Der Riese ist sehr schlau, aber du musst ihn im Rechnen schlagen, sonst siehst du deine Frau nie wieder!“ Der Zauberer verschwand wieder. Der Bauer bemerkte, dass er fast drei Monate unterwegs war. Er kam in ein Dorf und fragte einen Dorfbewohner, ob er wüsste wo der Wald des Riesen ist. Der Dörfler sagte: „Da, direkt da vorne, aber es ist lebensmüde dort hinein zu gehen!“ Doch der Bauer war weg. Er ging durch den Wald und fand nach einiger Zeit den Riesen und sagte zu ihm: „Der Zauberer schickt mich, ich soll mit dir ein Rechenduell machen. Der Riese willigte ein und fing an: „ 14458 + 19584?“ Blitzschnell kam die Antwort: „ 34042!“ Der Riese staunte und sagte: „ Nee, mit so einem mach’ ich kein Rechenduell! Ich gebe auf!“ Der Bauer war glücklich und wollte gehen, doch der Zauberer stand vor ihm, er sah böse aus und sagte: „Du hast dies auch gemeistert, du musst hier und jetzt die letzte Aufgabe meistern und gegen mich kämpfen!“ „O.K.!“ ,sagte der Bauer, aber vorher will ich dir noch was sagen: „Du bist der schlechteste Zauberer der Welt! Ich wette, du kannst nicht deine ganzen Zauberkräfte auf mich übertragen!“ „Oh doch, das kann ich! Ich zeig es dir - gib mir deine Hand! Fertig!“ „Ha! Reingelegt! Nun bist du eine tote Maus!“ , sagte der Bauer. Es geschah sofort. Seine Frau kam aus dem Wald gerannt und sie lebten glücklich bis an ihr Ende. Lucas
D.
|
|