Schulzeitung online
Ausgabe 3/2002

Weihnachten liegt noch gar nicht lange zurück und ist doch schon fast vergessen. Wir haben nachgefragt, wie Leute aus Köln das schönste Fest im Jahr verbrachten. Ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt

Jenny und ich (Laura) waren am 18.12.02 auf dem Weihnachtsmarkt in Köln, um eine Umfrage zu machen, wie und wo Weihnachten gefeiert wird. Auf dem Neumarkt waren die Leute sehr abweisend und wollten nicht mit uns sprechen. Aber dann sind wir auf einen anderen Weihnachtsmarkt gegangen und haben dort viele Leute befragt. Die meisten Leute haben Weihnachten mit ihren Familien und Freunden gefeiert. Ein Mann, der in einem Wohnheim für geistig Behinderte arbeitet, hat uns erzählt, wie dort gefeiert wird: Zunächst kochen die Betreuer den Behinderten etwas und dann wird gemeinsam gegessen. Alles verläuft genauso wie bei den meisten anderen. Anders ist nur, dass die Tannenbäume an der Wand befestigt werden müssen, da sonst die Gefahr besteht, dass sie umgekippt werden können. Eigentlich eine gute Idee, die in vielen Familien sicher manches Chaos verhindern würde. Schließlich haben wir noch eine Gruppe älterer Damen interviewt, die uns erzählt hat, dass sie Weihnachten kochen und dann die ganze Familie zum Essen kommt. In den meisten Familien wird also traditionell gefeiert – und das ist auch gut so!


Im November 2002 fand in unserer Stufe ein Lesewettbewerb statt. Alle Schüler aus dem 5. und 6. Schuljahr sollten ihren Lehrern und Lehrerinnen etwas vorlesen. Dafür mussten alle ein Buch mitbringen. Jeder war aufgeregt.
Schließlich wurden Tolga, Zülfiye und Cornelia ausgewählt. Aus jeder 5. und 6. Klasse wurden drei Schüler ausgesucht. Bis zum 26.11.2002 sind alle aufgeregt gewesen. An diesem Tag, nahmen alle ihre Decken und Kissen mit. Es war sehr gemütlich. Ein paar Lehrer waren die Jury.
Herr Meier hat die Kinder aufgerufen, die lesen mussten. Zuerst lasen wir unser eigenes Buch vor. Danach ein fremdes. Sechs von zwölf Schülern haben verloren. Bis zum 13.12.02 übten die sechs Schüler noch lesen. Niemand konnte es erwarten, zu wissen, wer gewinnt. Die Leser beteten darum, dass sie gewinnen.
Endlich kam der 13.12.02. Alle Schüler nahmen wieder Decken und Kissen mit. Diesmal waren andere Lehrer die Jury. Trotzdem war es noch aufregender als das erste Mal gewesen.
Aber es war schön. Nach dem Lesen wurde entschieden wer gewonnen hat.
Den ersten Platz hat sich Andre aus der Klasse 06c geholt. 
Den zweiten Platz hat sich Lukas aus der 05c geschnappt.
Und den dritten Platz hat sich Cornelia aus der Klasse 06a geholt.
Janet und Cornelia
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Rezepte
Was die „Koch-Girls“ der 8c empfehlen 
Obstquark – das geht schnell und ist sehr gesund

Zunächst gibt man 500 g Quark in eine Rührschüssel, fügt drei bis vier Esslöffel Saft hinzu und verrührt alles gut mit einer Gabel. Dann werden Früchte geschnitten. Am besten nimmt man ein bis zwei Äpfel, eine Banane und einen Pfirsich. Das wird alles in die Rührschüssel gegeben und gut umgerührt. Guten Appetit! 

Würstchen in Tomatensoße – ein schnelles und herzhaftes Gerich

Man brät eine halbe Zwiebel in etwas Fett an, schneidet drei bis vier Brühwürstchen in Scheiben und dünstet sie ein wenig mit. Dann fügt man einen Teelöffel Tomatenmark hinzu, eine halbe Dose passierte Tomaten und etwas Peffer. Dazu kocht man Nudeln oder auch Reis – Tipp : Reis schmeckt besser. 


Fernsehserien sind bei Jung und Alt sehr beliebt. Woran liegt es, dass die – meist alltäglichen – Geschichten um Freundschaft und Liebe täglich Tausende an den Bildschirm locken? 
 „Unter uns“ 
„Unter uns“ ist eine Sendung, die von Montag bis Freitag von 17.30 bis 18.00 Uhr läuft. Diese Sendung ist sehr beliebt, weil es in dieser Sendung um Liebe, Familie und Freundschaft geht und man daraus viel für das eigene Leben lernen kann. So zum Beispiel aus der Krise, die Till und Ute Weigel gerade seit zwei Wochen mitmachen. Till weiß seit zwei Wochen, dass er Leukämie hat.Dadurch hat er öfter Wutanfälle, die er vorher noch nie hatte. So hat er z. B. im Badezimmer den Glasschrank umgekippt oder den Spiegel von der Wand gerissen und dann mit voller Wucht auf den Boden geworfen. Seine hochschwangere Frau Ute hat sich sehr erschreckt und ist natürlich schnell ins Badezimmer gelaufen. Als sie sah, was geschehen ist,  hat sie sich so große Sorgen um ihren Ehemann gemacht, dass sie plötzlich Wehen bekommen hat. Die Geburt des Kindes sollte eigentlich später sein, doch durch die Aufregung dachte sie, dass jeden Moment die Fruchtblase platzen könnte. Till erhob sich schnell vom Boden und rief den Hausarzt an. Der war in 15 Minuten da. Der untersuchte Ute, wollte aber sicher sein, dass nichts mit dem Baby ist und ließ sie mit einem Krankenwagen ins Krankenhaus bringen. Dort stellte man fest, dass alles okay war mit Ute und dem Baby. Als sie nach Hause kamen, gingen Ute und Till erst mal zu Oma und Opa Weigel. Dort aßen sie Kuchen und tranken Kaffee und freuten sich, dass nichts weiter passiert ist. Till sagte, dass er trotz der schlimmen Krankheit in Zukunft seine Wutanfälle in den Griff kriegen will. Wie er das schaftt, wird sich in den nächsten Folgen zeigen. So kann man aus der Sendung lernen, wie man mit schwierigen Situationen umgehen kann. 
Tamara und Nathalie aus der 8c 
 
„Marienhof“

„Marienhof“ ist eine sehr interessante Serie, die von Montag bis Freitag von 17.55 bis 18.25 Uhr im ersten Programm läuft. Meistens geht es um das Thema Liebe und zur Zeit geht es in der Serie wirklich heiß her. Wie zum Beispiel bei Felix und Alexa. Die beiden haben gerade eine sehr schwere Zeit zusammen. Alexa hat nämlich eine Einladung von der Musikhochschule bekommen. Und ihr Fehler war, dass sie ihrem Freund Felix nichts davon erzählt hat. Tja, und der hat dann schließlich die Einladung auf dem Tisch liegen sehen und ist ausgerastet. Als Alexa nach Hause kam und ihm wie gewöhnlich einen Kuss geben wollte, sagte Felix zu ihr, er dachte, sie hätten gemeinsame Pläne. Sie wollten gemeinsam auf die Schauspielschule gehen. Aber Alexa erwiderte, dass beide ihren eigenen Weg gehen sollten und man sich schließlich auch am Wochenende sehen könne.Doch Felix platzte fast vor Wut und ist nach einem schlimmen Streit schließlich weggerannt. 
Ich sehe diese Serie sehr gerne, da man daraus viel lernen kann, z. B. dass man in Beziehungen immer bei der Wahrheit bleiben sollte. 

Natascha aus der 8c
Bald steigen die „Zehnklässler“ ins Berufsleben ein. Um diesen Einstieg zu erleichtern haben sie in diesem Jahr ein mehrwöchiges Praktikum gemacht. Das hat einigen so gut gefallen, dass sie auch gern ihre Lehre dort machen würden. Hier ein Beispiel: 

Praktikum von 4.11-23.11.02 im Dorint-Hotel 

Ich habe mein Praktikum in einem großen und sehr komfortablen Hotel gemacht – nämlich im Dorint-Kongress-Hotel. Das Hotel hat 12 Etagen mit etwa 482 Zimmern und 284 Betten.Das Restaurant des Hotels ist ziemlich fein eingerichtet. Die Tische sind mit weißen Tischdecken gedeckt. Auf jedem Tisch stehen schon Rot- und Weißweingläser bereit und auf den Tellern liegen zu Sternen geformte Servietten. Das sieht sehr chic und einladend aus. Auch die Zimmer der Gäste sind sehr komfortabel eingerichtet. Sie sind ausgestattet mit zwei Betten, einem Kleiderschrank, einem Schreibtisch, einer Sitzecke und einer kleinen Minibar – für den kleinen Hunger zwischendurch. Die VIP-Zimmer (for Very Important Persons) sind noch  luxuriöser ausgestattet: Kleiderschrank und Lampen sind sogar vergoldet. Außerdem gibt es in diesem Zimmer ein größeres Bett als in den anderen. 
Jetzt erzähle ich was ich in diesen drei Wochen gemacht habe. In der ersten Woche habe ich im Restaurant gearbeitet. Dort musste ich um 7.00 Uhr anfangen. Wir haben dann die Tische eingedeckt und wenn dann die ersten Gäste kamen, haben wir sie mit Kaffee und Tee bedient. Nach der Frühstückszeit mussten wir die leeren Teller und Tassen auf die Tabletts stellen und zum Spüldienst bringen. 
In der zweiten Woche war ich in der Hausdamenabteilung. Da hat es mir nicht so gut gefallen. Es war sehr anstrengend und auch langweilig, weil niemand da war, mit dem man reden konnte. Ich musste in den einzelnen Zimmern Staub wischen, saugen und neue Sachen, wie z. B. Handtücher und Nähzeug hinlegen. 
Die dritte Woche war dann wieder super. Ich war in der Küche, in der Abteilung Patisserie (kalte Küche) und dort habe ich Erdbeeren, Bananen und andere Früchte geschnitten und auf Tellern dekoriert. Die fertigen Sachen kamen dann auf den Buffetwagen und wurden ins Restaurant gebracht. Wenn ich an alle drei Wochen zurückdenke, hat mir das Praktikum insgesamt sehr gut gefallen und ich möchte auch gerne – wenn es klappt – meine Ausbildung dort machen.

Viele haben ein Haustier, aber nur wenige einen Hund, der morgens Brötchen holen geht... 

Ein Wunderhund namens Cora

Schon morgens um 6.00 Uhr ist die kleine 13-jährige Cora wach. Dann geht sie mit der Tasche in der Schnauze geradewegs zum Bäcker. Mit 10 Brötchen und einer Zeitung kommt sie schließlich wieder und setzt sich dann auf ihren Stuhl im Esszimmer und wartet auf das gemeinsame Frühstück. Natürlich schmieren wir ihr ihre zwei Brötchen, denn das kann sie ja nicht selber. Nach dem Frühstück weiß die kleine Cora schon, dass es jetzt raus geht in den Park. Auf dem Rückweg möchte Cora die Leine selber in der Schnauze tragen. Wenn wir zu Hause sind, trinkt sie was und legt sich dann auf ihre weiße Decke auf die Couch. Und wenn sie mit uns fern sieht und das Programm nicht mag, schaltet sie auf der Fernbedienung herum, bis sie endlich ihre „Hundekerle“ gefunden hat. 
Um 14.30 Uhr gibt es bei uns Mittagesssen. Cora weiß das und sitzt meist als Erste auf ihrem Stuhl. Sie bekommt das gleiche Essen wie wir und weiß auch wie wir Menschen ein kleines Mittagschläfchen zu schätzen. Danach möchte sie, dass wir ihr die Balkontüre öffnen und nachdem sie ein bisschen Luft geschnappt hat, kommt sie herein und stupst mit ihrer Nase die Balkontüre zu. Jetzt ist Spielzeit und Cora kramt ihre Bälle und Kuscheltiere hervor. 
Nach dem Abendbrot legt sich Cora auf ihre Decke und schläft  - bis zum nächsten Morgen.


Wir begrüßen unsere neuen 5. Schuljahre und heißen sie herzlich willkommen.

Klasse 5a Herr Gorski
Klasse 5b Frau Lichtendahl 

Klasse 5c Frau Saverscheck