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Ausgabe
2/2002
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Mit
einem Blumenstrauß
und einem herzlichen Dankeschön verabschiedete Herr Böttger zum Ende des Schuljahres unsere Kollegin Frau Kitzing-Fett, die im nächsten Schuljahr an einer anderen Schule außerhalb Kölns unterrichten wird. Im Namen des Kollegiums bedankte er sich für ihr besonderes Engagement zum Wohle der Schüler der Ursula-Kuhr-Schule, insbesondere aber auch für ihren Einsatz als Ausbildungskoordinatorin der UKS. Wir wünschen ihr am neuen Dienstort alles Gute. |
![]() ![]() ![]() Claude AnShin Thomas, ein Zen-buddhistischer Mönch, besuchte die Ursula-Kuhr-Schule und sprach vor Schülern der Stufen 9 und 10. Er berichtete über seine schlimmen Erfahrungen als Soldat im Vietnamkrieg, aus dem er schwerverwundet in die USA zurückkehrte. Er sprach über die Irrwege, mit denen die leidvollen Erlebnisse nicht vergessen und verarbeitet werden konnten. Und er sprach vor allem über seinen Weg der Heilung. |
| Die folgenden Texte entstanden in der AG Schülerzeitung unter der Leitung von Frau Lichtendahl | |
| Schnelle
Hilfe für ratlose Mädchen
Das
Mädchenhaus ist in der Kaesenstraße 18,
Übrigens
gibt es neben dem Mädchenhaus noch einen sogenannten Mädchentreff.
Hier können Mädchen und junge Frauen ihre Freizeit verbringen.
Es gibt verschiedene Angebote, wie z. B. Tanzen, Fotografieren, Kochen
usw. Darüber hinaus werden die Mädchen auch bei den Hausaufgaben
betreut. Außerdem wird ein Mittagessen angeboten.
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Seit
14 Jahren gibt es im Zentrum Kölns ein Mädchenhaus. Es ist eine
Beratungsstelle für Mädchen und junge Frauen im Alter von 12
bis 27 Jahren. Jedes Jahr kommen etwa 100 Mädchen hierher, um offen
über ihre Probleme zu sprechen, die sie mit der Familie, Freunden,
in der Schule oder in der Ausbildung haben. Der häufigste Grund, warum
Mädchen dort Rat suchen, ist sexueller Missbrauch oder Vergewaltigung.
Dabei geht es nicht nur um die eigene Person. Andere berichten auch von
Problemen der eigenen Schwester, Freundin oder Cousine, die den Weg ins
Mädchenhaus scheut. Diese Angst ist jedoch unbegründet, da die
Beratungen auch anonym durchgeführt werden können. Neben Gesprächen
gibt es auch tatkräftige Unterstützung: Wenn ein Mädchen
sich entscheidet eine Strafanzeige zu machen, weil sie vergewaltigt oder
missbraucht wurde, begleitet sie eine Beraterin
Viele kommen auch, weil sie Essstörungen haben oder suchen Rat, da sie das Gefühl haben lesbisch zu sein und nicht wissen, wie sie damit umgehen sollen. Es gibt auch Mädchen, die Konflikte mit ihren Eltern haben und nicht wissen, wie es weitergehen soll. Die Beratungsstelle hilft durch kostenlose Beratungen in Gruppen- oder Einzelgesprächen. Hier wird gemeinsam mit den Mädchen nach einer Lösung für ihre Probleme gesucht. Ziel der Bearatungen ist es, dass die Mädchen wieder aufgebaut werden, selbstbewusster werden und ihr Leben selbst gestalten können. |
| Drogen
– Gefahren und Wirkung
Jedes
Jahr sterben in Deutschland ca. 2000 Menschen an Drogen. Erschreckend ist:
Die Opfer werden immer jünger. Die meisten Jugendlichen nehmen Drogen,
um „gut drauf“ zu sein oder um ihre Probleme zu vergessen. Viele wollen
es aber auch nur mal ausprobieren. Egal, welcher Grund dahinter steckt:
Drogen zu nehmen ist sehr gefährlich. Im Folgenden möchte ich
daher die Wirkungsweise und Gefahren verschiedener Drogen darstellen.
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Leben
mit der Droge
Ich kannte mal ein Mädchen, die hieß Sarah. Sie war 14 Jahre alt. Ich war eigentlich gut mit ihr befreundet. Sie wohnte bei mir in der Nähe. Sie lebte mit ihren Eltern in einem Einfamilienhaus und war ein Einzelkind. Ihre Erfahrungen mit Drogen fingen damit an, dass sie den falschen Freundeskreis hatte. Ihre Freunde rauchten Gras. Sarah rauchte es dann auch. So was ab und zu mal zu rauchen ist ja okay. Aber so ging es los. „Ab und zu mal ne Tüte rauchen - ist ja nichts dabei; ich will gut drauf sein, meinen Spaß haben“, so dachten die. Und Sarah natürlich auch. Es ging damit los, dass Sarah abends spät nach Hause kam. Sie hatte immer rote und dicke Augen. Jeden Tag hat sie dann mindestens 6 Tüten geraucht. Das Geld hat sie von ihren Eltern geklaut. Und sie dachte wieder :,,Ach, meine Eltern peilen das schon nicht, das Kiffen ist geil.’’ Aber erst jetzt ging es richtig los. Sie war nur noch auf Partys, trank ohne Ende Alkohol, bis sie sich übergeben musste und sie rauchte wieder an die 7 Tüten. Dann haben die Eltern von Sarah erfahren, was sie tat. Sie haben sie angebrüllt und ihr Hausarrest gegeben. Das nützte aber nichts. Sie haute einfach abends wieder ab und schwänzte die Schule. Sie hing abends an der Domplatte bei den Pennern. Und die Eltern haben sie überall gesucht und auch dann gefunden und wieder mit nach Hause genommen. Am nächsten Tag hatten ihre Freunde dann was Neues: Kokain. Jeder zog sich das Zeug durch die Nase, auch Sarah. Sie wollte ja schließlich nicht als Feigling und Loser dastehen. Ich konnte sie auch nicht mehr wegkriegen. Jetzt fingen erst die schlimmsten Zeiten an. Sarah war nur noch am Kotzen und ihr war immer übel und hatte Nasenbluten. Sie ist dann wieder von Zuhause abgehauen. Sie hing dann wieder bei den Junkies an der Domplatte. Einer hat ihr Heroin angeboten und sie nahm es und spritzte es sich. Sie war völlig am Ende. Eines Tages sprang sie aus dem Fenster eines Hochhauses. Sie war direkt tot. Keiner weiß, warum sie es getan hat. Ich frage mich heute noch, warum sie es getan hat. Zwei Wochen später wäre ihr 15. Geburtstag gewesen. Ich werde sie nie vergessen. |
| The
Simpsons
Jeden
Abend auf Pro7 laufen um 19.00 Uhr die Simpsons. Und wir stellen uns die
Frage: „Warum sind die Simpsons so beliebt?“ Vielleicht liegt es an den
Charakteren, in denen man sich selber wieder erkennen kann. Jede Figur
ist anders. Und das ist das Schöne an der Serie. Fast alle kennen
sie und gucken sie tagtäglich. Es handelt sich um eine „gelbe“ Chaosfamilie,
die ziemlich humorvoll dargestellt wird: Homer, der Vater ist ein richtiger
Pechvogel, der fast immer verliert. Alles, was er macht, geht schief. Bei
der Arbeit – er arbeitet übrigens in einem Atomkraftwerk. - schläft
er meistens ein. Dabei kann es passieren, dass in seiner Gegenwart etwas
explodiert, wofür er die Verantwortung trägt. Statt vom Lärm
der Mitarbeiter, die gerade vor dem Feuer fliehen, aufzuwachen, träumt
er von lustigen Clowns, die um ihn herumtanzen.
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Herr Dr. Meyer |
Interview
mit Herrn Dr. Meyer
Sind Sie
verheiratet bzw. haben Sie Kinder?
Haben Sie
Haustiere?
Warum tragen
Sie Anzüge mit Krawatte statt Pulli mit Jeans?
Wollten Sie
schon immer Lehrer werden oder gab es noch einen anderen Wunschberuf?
Rauchen Sie?
Auf welcher
Schule haben Sie Ihre Ausbildung gemacht?
Welche Fächer
unterrichten Sie?
Welche Musik
hören Sie gerne?
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