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Text unf Fotos: Frank Stiller |
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Der Bericht einiger SchülerDie 5. Klassen aus der Ursula-Kuhr-Schule (Tim 5d) sind letzte Woche zur alten Volksschule in Volkhoven/Weiler gegangen und Herr Foxius hat uns erzählt, was da früher passiert ist (Kai 5a). Er hat gesagt: „Hier ist ein Flammenwerferattentat gewesen, und es sind acht Kinder und zwei Erwachsene ums Leben gekommen.“ (Sabrina 5d). Andere Kinder wurden schwer verbrannt (Lukas 5b). In der Volksschule wurde ein Attentat begangen, aber der, der das Attentat begangen hat, hat sich später umgebracht (Valentina 5c). Es war ein geisteskranker Mann, der die zehn Personen getötet hat (Nico 5b). Wir trauern heute noch drum (Tamara 5d). Danach sind wir zur Kirche gegangen und haben gebetet (André 5a). Wir waren auf dem Friedhof und haben acht Lichter für acht Gräber angezündet (Angelo 5c). Herr Foxius hat uns die Gräber der acht Kinder gezeigt. Danach haben wir eine Kerze für jedes Kind angemacht (Mandy 5b). Wir haben uns die Namen angeguckt (Mike 5c). Manche haben geweint und andere waren nur traurig (Chantal 5a). Ich möchte den Besuch gerne noch mal machen, aber nur mit unserer Gruppe (Katharina 5b). |
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Ein Besuch, der sich lohntSt. Cosmas und Damian in Köln-Weiler Wer von Kirchen in Köln spricht, der denkt natürlicherweise zuerst an den Dom. Dann fallen einem die romanischen Kirchen ein. Allzu leicht gerät in Vergessenheit, dass Köln auch höchst interessante Gotteshäuser mit bemerkenswerter Ausstattung aus den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts besitzt. Es war die Zeit, da die erzbischöflichen Vorgaben, neue Kirchen ausschließlich im neogotischen oder neoromanischen Stil zu bauen seien, nicht mehr galten. Neue Wege wurden beschriften. Architekten wie Dominikus Böhm setzten mit Kirchen wie St. Engelbert in Köln-Riehl architektonische Meilensteine. Vielleicht genügt die 1925 geweihte St. Cosmas und Damian Kirche im Kölner Stadtteil Weiler nicht den höchsten architektonischen Ansprüchen, dennoch ist ein Besuch sehr lohnenswert. Das von dem Architekten Eduard Engler entworfene, später von dessen Nachfolger Karl Band erweiterte und teilweise umgebaute Kirche erscheint von außen barock, im Innern dagegen klassizistisch. Zu den auffallenden Kunstwerken in der Kirche zählen zwei großformatige Gemälde, die Christus am Kreuz zeigen. Es muss ein sehr mutiger Pfarrer gewesen sein, der 1938 oder 1939 die beiden Arbeiten des Malers Johannes Greferath in seiner Kirche aufhängen ließ. Mutig deshalb, weil die künstlerische Ausdrucksform, in der Greferath malte, im Gegensatz zu dem stand, was damals nach dem Verständnis der Nazis als „Kunst" angesehen wurde. Von herausragender Qualität ist der Herz-Jesu-Altar mit dem rund 1,20 Meter großen thronenden Christus und den Tafeln mit den in Messing getriebenen Szenen aus dem Leben Jesu, den die 1898 geborene Künstlerin Hildegard Domizlaff 1926/1927 schuf. Die Kirche kann vor und nach den Gottesdiensten besichtigt werden (sonntags 9.30 Uhr und 18.30Uhr, freitags 18.30 Uhr). RB Quelle: Kirchenzeitung für das Erzbistum Köln, 47/08 S. 14 Mehr Info über die Kirche unter http://www.kirchenkoeln.de/portrait/kat/034/ |
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Handwerkskammer bindet Hauptschüler zu Hunderten in die Ausbildung ein Von Manfred Reinnarth, 23.10.08 Kim feilt an ihrem Lastwagen. Das filigrane Modell aus Metall ist fachgerecht aus verschiedenen Blechen zusammengesetzt. Die 14-Jährige hat fast zwei Wochen unter der Anleitung von Meister Theo Kleins gefeilt, gestanzt und genietet und ist mit dem Ergebnis recht zufrieden. Köln - Kim feilt an ihrem Lastwagen. Das filigrane Modell aus Metall ist fachgerecht aus verschiedenen Blechen zusammengesetzt. Die 14-Jährige hat fast zwei Wochen unter der Anleitung von Meister Theo Kleins gefeilt, gestanzt und genietet und ist mit dem Ergebnis recht zufrieden. Die Schülerin einer achten Klasse an der Ursula-Kuhr-Schule in Heimersdorf gehört zur ersten Generation, die von der Handwerkskammer im Bildungszentrum Butzweilerhof etwa zwei Wochen lang in die normale Ausbildung eingebunden wurde. So hatten sie nicht nur Kontakt mit einem Meister, sondern lernten auch den ein oder anderen Lehrling kennen. 100 bis 200 Schüler erhalten schon dieses Jahr einen Platz im Bildungszentrum, nächstes Jahr sollen es zwischen 600 und 800 sein. „Praxisstationen“ heißt das neue Projekt, das mit den gleichnamigen Angeboten des Handwerks, an dem zurzeit 400 Jugendliche in den Schulen teilnehmen, nur den Namen gemein hat. Schulamt und Handwerkskammer arbeiteten eng zusammen, um das Angebot zu schaffen. Bund und Land übernehmen zur Hälfte die Kosten. „27 Prozent der Lehrlinge haben im vorigen Jahr ihre Ausbildung abgebrochen“, erklärte Hans-Peter Schäfer, der Leiter des Bildungszentrums. „Die Stellen können dann nicht mehr besetzt werden und sind blockiert.“ Darum sollen Schüler möglichst früh lernen, was in der Berufswelt auf sie zu kommt. Die Acht- und Neuntklässler aus Heimersdorf entdeckten jedoch bereits die eine oder andere handwerkliche Fähigkeit an sich. Betonbaumeister Günter Ehlen leitete eine Gruppe an, gebogene oder verwinkelte Holzverschalungen als Gussform für Betonteile zu zimmern. Dabei entstanden unter anderem dreiteilige Bänke aus Beton, die nun in ihrer Schule aufgestellt werden sollen. http://www.rundschau-online.de/jkr/artikel.jsp?id=1218382131737 |
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