Schulzeitung online
Ausgabe 4/2008
Stufe 5 auf den Spuren der Geschichte unserer Schule

Vor der Gedenktafel an der alten SchuleIm Rahmen des Religionsunterrichts besuchten am 12.11.2008 alle Schüler der Stufe 5 die ehemalige Volksschule in Köln-Volkhoven, die Vorgängerin unserer Schule. Hier kamen vor 44 Jahren zwei Lehrerinnen und acht Kinder durch ein Flammenwerferattentat ums Leben. Herr Foxius schilderte den Schülern die Ereignisse, die sich dort damals im Jahre 1964 abspielten. Auf dem Weg zum Friedhof in Volkhoven-Weiler, auf dem die verstorbenen Kinder beerdigt wurden, hatten die Schüler die Gelegenheit in der Kirche St. Cosmas und Damian das Kirchenfenster zu betrachten, das die schlimmen Geschehnisse von damals darstellt. Auf dem Friedhof gedachten wir der Verstorbenen und zündeten Kerzen an.
Dieser Unterrichtsgang entsprang aus einer Unterrichtseinheit im katholischen Religionsunterricht, in der sich die Schüler mit den Festen Allerheiligen und Allerseelen beschäftigten.

Text unf Fotos: Frank Stiller

Eingang St. Cosmas u. DamianDer Bericht einiger Schüler
Die 5. Klassen aus der Ursula-Kuhr-Schule (Tim 5d) sind letzte Woche zur alten Volksschule in Volkhoven/Weiler gegangen und Herr Foxius hat uns erzählt, was da früher passiert ist (Kai 5a). Er hat gesagt: „Hier ist ein Flammenwerferattentat gewesen, und es sind acht Kinder und zwei Erwachsene ums Leben gekommen.“ (Sabrina 5d). Andere Kinder wurden schwer verbrannt (Lukas 5b).  In der Volksschule wurde ein Attentat begangen, aber der, der das Attentat begangen hat, hat sich später umgebracht (Valentina 5c). Es war ein geisteskranker Mann, der die zehn Personen getötet hat (Nico 5b). Wir trauern heute noch drum (Tamara 5d). Danach sind wir zur Kirche gegangen und haben gebetet (André 5a). Wir waren auf dem Friedhof und haben acht Lichter für acht Gräber angezündet (Angelo 5c). Herr Foxius hat uns die Gräber der acht Kinder gezeigt. Danach haben wir eine Kerze für jedes Kind angemacht (Mandy 5b). Wir haben uns die Namen angeguckt (Mike 5c). Manche haben geweint und andere waren nur traurig (Chantal 5a). Ich möchte den Besuch gerne noch mal machen, aber nur mit unserer Gruppe (Katharina 5b).
Kirchenfenster mit den Namen der Opfer
St. Cosmas u. Damian in WeilerEin Besuch, der sich lohnt
St. Cosmas und Damian in Köln-Weiler

Wer von Kirchen in Köln spricht, der denkt natürlicherweise zuerst an den Dom. Dann fallen einem die romanischen Kirchen ein. Allzu leicht gerät in Vergessenheit, dass Köln auch höchst interessante Gotteshäuser mit bemerkenswerter Ausstattung aus den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts besitzt. Es war die Zeit, da die erzbischöflichen Vorgaben, neue Kirchen ausschließlich im neogotischen oder neoromanischen Stil zu bauen seien, nicht mehr galten. Neue Wege wurden beschriften. Architekten wie Dominikus Böhm setzten mit Kirchen wie St. Engelbert in Köln-Riehl architektonische Meilensteine. Vielleicht genügt die 1925 geweihte St. Cosmas und Damian Kirche im Kölner Stadtteil Weiler nicht den höchsten architektonischen Ansprüchen, dennoch ist ein Besuch sehr lohnenswert. Das von dem Architekten Eduard Engler entworfene, später von dessen Nachfolger Karl Band erweiterte und teilweise umgebaute Kirche erscheint von außen barock, im Innern dagegen klassizistisch. Zu den auffallenden Kunstwerken in der Kirche zählen zwei großformatige Gemälde, die Christus am Kreuz zeigen. Es muss ein sehr mutiger Pfarrer gewesen sein, der 1938 oder 1939 die beiden Arbeiten des Malers Johannes Greferath in seiner Kirche aufhängen ließ. Mutig deshalb, weil die künstlerische Ausdrucksform, in der Greferath malte, im Gegensatz zu dem stand, was damals nach dem Verständnis der Nazis als „Kunst" angesehen wurde. Von herausragender Qualität ist der Herz-Jesu-Altar mit dem rund 1,20 Meter großen thronenden Christus und den Tafeln mit den in Messing getriebenen Szenen aus dem Leben Jesu, den die 1898 geborene Künstlerin Hildegard Domizlaff 1926/1927 schuf.
Die Kirche kann vor und nach den Gottesdiensten besichtigt werden (sonntags 9.30 Uhr und 18.30Uhr, freitags 18.30 Uhr). RB

Quelle: Kirchenzeitung für das Erzbistum Köln, 47/08 S. 14
Mehr Info über die Kirche unter http://www.kirchenkoeln.de/portrait/kat/034/
Center-TV berichtet über Praxisstation
Heute (28.10.2008) waren wir zu Gast bei center.tv.
Kim und Marco (9a), Christin (9b) Hilal (8b) konnten dort live über ihre Erfahrungen zum Projekt "Praxisstationen" berichten. Herr Draga, der stellvertretende Leiter des Bildungszentrums Butzweilerhof der HWK begleitete uns, denn das Projekt ist Teil unserer Kooperation mit der Handwerkskammer zu Köln.
Dr. Bernhard Meyer Richard Draga
"Zwei Wochen Praxis" [Ein Bericht der Kölnischen Rundschau]
Handwerkskammer bindet Hauptschüler zu Hunderten in die Ausbildung ein
Von Manfred Reinnarth, 23.10.08
Kim feilt an ihrem Lastwagen. Das filigrane Modell aus Metall ist fachgerecht aus verschiedenen Blechen zusammengesetzt. Die 14-Jährige hat fast zwei Wochen unter der Anleitung von Meister Theo Kleins gefeilt, gestanzt und genietet und ist mit dem Ergebnis recht zufrieden. Köln - Kim feilt an ihrem Lastwagen. Das filigrane Modell aus Metall ist fachgerecht aus verschiedenen Blechen zusammengesetzt. Die 14-Jährige hat fast zwei Wochen unter der Anleitung von Meister Theo Kleins gefeilt, gestanzt und genietet und ist mit dem Ergebnis recht zufrieden. Die Schülerin einer achten Klasse an der Ursula-Kuhr-Schule in Heimersdorf gehört zur ersten Generation, die von der Handwerkskammer im Bildungszentrum Butzweilerhof etwa zwei Wochen lang in die normale Ausbildung eingebunden wurde. So hatten sie nicht nur Kontakt mit einem Meister, sondern lernten auch den ein oder anderen Lehrling kennen.

100 bis 200 Schüler erhalten schon dieses Jahr einen Platz im Bildungszentrum, nächstes Jahr sollen es zwischen 600 und 800 sein. „Praxisstationen“ heißt das neue Projekt, das mit den gleichnamigen Angeboten des Handwerks, an dem zurzeit 400 Jugendliche in den Schulen teilnehmen, nur den Namen gemein hat. Schulamt und Handwerkskammer arbeiteten eng zusammen, um das Angebot zu schaffen. Bund und Land übernehmen zur Hälfte die Kosten.
„27 Prozent der Lehrlinge haben im vorigen Jahr ihre Ausbildung abgebrochen“, erklärte Hans-Peter Schäfer, der Leiter des Bildungszentrums. „Die Stellen können dann nicht mehr besetzt werden und sind blockiert.“ Darum sollen Schüler möglichst früh lernen, was in der Berufswelt auf sie zu kommt.
Die Acht- und Neuntklässler aus Heimersdorf entdeckten jedoch bereits die eine oder andere handwerkliche Fähigkeit an sich. Betonbaumeister Günter Ehlen leitete eine Gruppe an, gebogene oder verwinkelte Holzverschalungen als Gussform für Betonteile zu zimmern. Dabei entstanden unter anderem dreiteilige Bänke aus Beton, die nun in ihrer Schule aufgestellt werden sollen.
http://www.rundschau-online.de/jkr/artikel.jsp?id=1218382131737
Der Kölner Marathon

Seit 12 Jahren findet der Marathonlauf in Köln statt. Mehrere tausend Menschen zieht es dann in die Straßen, um zu sehen, wie alle aus Leidenschaft laufen. TV Sender wie z.B. WDR, RTL sind Live dabei und kommentieren alles. Vor dem Marathon fahren die Inliner und Rollstuhlfahrer durch Köln, danach die Marathon Hochleistungssportler im Laufen. Diese Läufer sind sehr dünn, aber laufen 42 km in knapp über 2 Stunden. Nachdem die Hochleistungssportler gelaufen sind, folgen die freiwilligen Marathonläufer. Manche von ihnen tragen witzige Kostüme.
Für die UKS Schüler hat der Tag um 9 Uhr 30 angefangen. Sie trafen sich am Kölner Hauptbahnhof. Herr Noll verteilte die Schüler zu den einzelnen Stationen. Der erste Start wurde von Max aus der 9b in Deutz gelaufen. In Deutz musste er 5 km laufen bis zur nächsten Station. Auf der 2. Station ist Kennedy aus der 10B 10 km gelaufen. Leider hatte die UKS-Schule ein Problem: Schüler, die sich freiwillig für den Marathon gemeldet haben, sind nicht erschienen. Daraufhin haben wir andere Schüler aus der UKS aus dem Bett geklingelt um zu laufen. Rifart und Dennis haben sich freiwillig gemeldet und sind zusammen 5 km gelaufen. Dafür bedankt sich die Schule herzlich. Auf der 4. Station ist Pascal aus der 8a 10km gelaufen. Auf der 5. Station ist Marco aus der 9b 5 km gelaufen. Auf der 6. Station ist Ricardo aus der 10 A2 die letzten 7,2 km über die Deutzer Brücke ins Ziel gelaufen.
Die UKS Schule ist von den Hauptschulen auf dem 3 Platz gelandet.
Von 250 Schulen sind sie 137ter geworden. Alle Schüler von den Schulen bekamen goldene Medaillen als Preis. Nächstes Jahr sind wir wieder dabei.

Unsere neuen fünften Schuljahre 2008/2009