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Ausgabe 3/2007 |
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Die 10. Schuljahre stellen ihre Praktikumsplätze vor |
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Die 10. Schuljahre haben in die Aula eingeladen, um ihren Mitschülern ihre Praktikumsplätze vorzustellen, und um von ihren Erfahrungen im Praktikum zu berichten. In Bildern, Texten, Mappen oder auf Plakaten, per PC oder ganz praktisch handwerklich vor Ort führten sie vor, was sie im Praktikum erlernt und gesehen haben. So konnten sich nachfolgende Jahrgänge informieren über Berufsbilder und Firmenprofile. Die Ausstellung weckte auch die Neugier und das Interesse der Jüngeren. Allen, die sich dabei engagiert haben, HERZLICHEN DANK. |
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Tanz in Schulen: Ein Projekt in Zusammenarbeit mit "NRW Landesbüro Tanz" |
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verantwortlich: Frau Schneider |
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„180° - Drehung“
Seit Beginn dieses Schuljahres bietet das NRW Landesbüro Tanz Kindern und Jugendlichen an insgesamt zehn Schulen in Köln, Essen und Duisburg die Möglichkeit, an einem besonderen Tanzprojekt bis Dezember 2007 teilzunehmen.
Unter dem Titel „180° - Drehung“ arbeiten rund 200 Schüler an einem Gymnasium, sowie an Grund-, Haupt- und Förderschulen mit Choreographen und Tänzerteams zusammen.
Die teilnehmenden Kölner Schulen werden am Montag, 10. Dezember 2007 um 16:00 Uhr im Altenberger Hof im Bürgerzentrum Nippes, Mauenheimer Straße 92 in Köln auftreten.
Die im Ruhrgebiet ansässigen Gruppen führen am Montag, 17. Dezember 2007 um 16:00 Uhr im Ringlokschuppen, Am Schloß Broich 38 in Mülheim an der Ruhr auf.
Die Kinder sollen in dem gesamten Zeitraum die Möglichkeit erhalten, dank eines tänzerischen Perspektivenwechsels um 180° ihre alltäglichen Erfahrungen durch aktives Mitgestalten eines künstlerischen Prozesses positiv zu bereichern. Eigene Empfindungen und Ideen der Kinder und Jugendlichen können tänzerisch ausgedrückt, individuelle Fähigkeiten entdeckt und weiterentwickelt werden. Die Schüler können in diesem zusätzlichen Tanzangebot zudem Körperbewusstsein, Disziplin, Kombinationsgabe und Selbstwirksamkeit erfahren und erlernen. Ein solcher Gruppenprozess kann somit für den Erwerb sozialer Kompetenzen, ebenso für das gesamte Lernverhalten förderlich sein.
„In den Schulen liegt ein enormes Potential kultureller Vielfalt verborgen, das gefördert werden muss“, so Linda Müller, Projektleiterin von “TANZ in Schulen“ des NRW Landesbüro Tanz. “TANZ in Schulen“ setzt sich seit fünf Jahren für die Etablierung von Tanzkunst in der Schul- und Jugendhilfe ein. „Das Sonderkonzept für belastete Sozialräume zielt darauf, der Chancengleichheit von Kindern und Jugendlichen ein Stück näher zu kommen. Wir hoffen daher, nachhaltig und fortlaufend ein solches Projekt anbieten zu können.“
„180° - Drehung“ wurde bereits 2006 erfolgreich durchgeführt und wird vom Ministerium für Generationen, Frauen, Familie und Integration unterstützt.
Quelle: http://new.heimat.de/tanzinschulen/news/detail.php?id_page=17066&id=1&id_language=1&bereich=news
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Ein Besuch in der MusikFabrik |
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Die MusikFabrik
In der MusikFabrik führen Musiker des Ensembles Schulklassen durch ihr Gebäude und lassen sich beim Proben über die Schulter schauen. Aber es wird nicht nur erklärt, wie eine MusikFabrik funktioniert, sondern auch Selbermachen ist gefragt: Mit Selbstbau-Instrumenten aus einem großen Fundus können die Schüler auf klangliche Entdeckungsreise gehen. |
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Unser Ausflug in die MusikFabrik
Um 9.00 Uhr haben wir vom Volkhovener Weg aus die S11 bis zum Hansaring genommen und sind dann mit der S12 nach Köln-Ehrenfeld gefahren. Dann sind wir zu Fuß zum Maarweg gelaufen. Bei der musikFabrik hat uns Bruce in Empfang genommen.
Zunächst haben wir uns in einem Kreis auf den Boden hingesetzt und ein Mann hat für uns Tuba gespielt und uns interessante Dinge über Blasinstrumente erklärt. Anschließend sind wir in den Probenraum gegangen und durften selber Instrumente ausprobieren, zum Beispiel Trommeln und Gongs. Wir sollten überlegen, wie die Instrumente funktionieren. Zum Abschluss haben wir einer Probe von Musikern zugehört. Gegen 13.30 Uhr sind wir wieder in der Schule zurück gewesen. Marcel |
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Foto: Schneider |
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Bereits Tradition ist das Adventssingen montags nach den Adventssonntagen. Mit Adventskerzen besucht eine kleine Schülergruppe die einzelnen Klassen in ihren Fluren, öffnet die Klassentüren und sagt mit Gedichten und Liedern die neue Adventswoche an. Ein schöner Brauch, für den wir uns bei allen Beteiligten für ihre Mitwirkung herzlich bedanken.
  
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Singen mit den Bläckfööss |
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Schülerinnen der Ursula-Kuhr-Schule
singen mit den Bläck Fööss
Am 02.12.2007 hatten 9 Schülerinnen die Möglichkeit, gemeinsam mit drei Mitgliedern der Bläck Fööss und 250 Schülerinnen und Schülern anderer Kölner Schulen ein Weihnachtskonzert im Historischen Rathaus der Stadt Köln zu gestalten. Hierzu wurden in den Wochen zuvor 12 kölsche Weihnachtslieder mit mir einstudiert, die von den Mädchen größtenteils auswendig gelernt wurden.
Es war für alle Beteiligten ein großes Erlebnis, von dem noch Wochen danach gesprochen wurde. Da die Schülerinnen sofort nach dem Konzert den Wunsch äußerten, auch im nächsten Jahr wieder dabei zu sein, werde ich mich wieder um die heißbegehrten Karten bemühen.
Frau Siegert
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Hoch hinaus wie einst Michelangelo |
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Mädchen der Ursula-Kuhr-Schule verschönern ihre Aula mit einem großen Wandbild.
Schwindelfrei müssen die acht Mädchen der Ursula-Kuhr-Schule schon sein, die von Montag, dem 5. bis Donnerstag, den 8. November eine Wand ihrer Schulaula selbst mit Pinsel und Farben gestalten wollen. Denn die betreffende Wandfläche reicht bis unter die sechs Meter hohe Decke und ist nur mit einem Gerüstturm erreichbar.
Das geförderte Projekt wird vom Handwerkerinnenhaus e.V. betreut. Maler- u. Lackiererin Claudia Heukamp hat den anspruchsvollen Gestaltungsentwurf mit den Schülerinnen abgestimmt, denn schließlich soll sich das abstrakte Wandbild gut in den Raum einfügen und ein harmonisches Ganzes ergeben. Hier ist neben praktischen „Streichfertigkeiten“ ästhetisches Einfühlungsvermögen gefordert.
Das Handwerkerinnenhaus hat es sich zum Ziel gesetzt, möglichst viele Mädchen für handwerkliche Berufe zu begeistern. Ein Ansatz, der bei der Ursula-Kuhr-Schule auf fruchtbaren Boden fällt, denn einige Mädchen sind bereits in der schuleigenen Renovierungs-AG aktiv und können es kaum erwarten, ihre Fähigkeiten in einen eigenen künstlerischen Entwurf einzubringen.
Mehr über die Zusammenarbeit der UKS mit dem Handwerkerinnenhaus hier
Das Projekt in der Presse:
Die eigene Leistung wird respektiert (Kölnische Rundschau, 9.11.07)
Grün vertreibt das Grau (Kölner Stadt-Anzeiger, 13.11.07)
Kölner Wochenspiegel, 14.11.07
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Pressemitteilung 06.11.2007
Die Ursula-Kuhr-Schule informiert:
Großes Kunstprojekt an der Ursula-Kuhr-Schule
Schülerinnen der Ursula-Kuhr-Schule in Köln-Heimersdorf gestalten vom 5. bis 8. November ihre Aula selbst. Das Projekt wird betreut vom Handwerkerinnenhaus e.V.
Zehn Mädchen der Jahrgangsstufe 9 haben sich viel vorgenommen: Mit Unterstützung von Claudia Heukamp, einer erfahrenen Maler- und Lackiererin vom Handwerkerinnenhaus e.V. wollen sie vom 5. bis 8. November eine Wand der Schulaula mit einem abstrakten Großbild verschönern. Heukamp hat den Entwurf mit den Schülerinnen erarbeitet und weist sie bei der Umsetzung in die Grundfertigkeiten einer professionellen Wandgestaltung mit verschiedenen Arbeitsgängen ein.
Ziel des Handwerkerinnenhauses ist es, mit diesem von der Agentur für Arbeit geförderten Projekt den Schülerinnen den Beruf der Malerin und Lackiererin praktisch nahe zu bringen. Einige der Mädchen haben bereits grundlegende Fachkenntnis in der schuleigenen Renovierungs-AG erworben, in der peu à peu die Klassenzimmer nach einem vorgegebenen Farbkonzept gestrichen werden.
Ansprechpartner: Dr. Bernhard Meyer |
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Die eigene Leistung wird respektiert
Schülerinnen geben alter Turnhalle neuen Anstrich
von SANDRA KENNTENICH
HEIMERSDORF. Wenn die Schulräume nicht mehr vorzeigefähig sind, Fußabdrücke, Kaugummis und Ballspuren und andere Blessuren, die Wände säumen, ändert nur noch Eigeninitiative diese Situation - der Stadt fehlt das Geld für notwendige Sanierungsmaßnahmen. In der Ursula-Kuhr-Hauptschule änderten jetzt zehn Mädchen der Stufen acht und neun diesen Zustand in der Aula und gaben der großflächigen Wand einen neuen Anstrich.
Im Rahmen eines Schulprojektes malten sie unter Anleitung der Malerin und Lackiererin Claudia Heukamp. Kein Zufall, dass sie dieses Projekt leitete und die konzeptionellen Vorgaben machte: Sie ist engagiert im Handwerkerinnenhaus Köln, das schon seit zehn Jahren Kooperationspartner der Schule ist und ein Netz knüpfen will für Mädchen und Frauen im Handwerk. In verschiedenen Projekten wird den Schülern ermöglicht, praktische Erfahrungen zu sammeln und sich eventuell schon beruflich zu orientieren.
Dass der Malerberuf nicht einfach nur „drauflosstreichen" heißt, machte Heukamp den Mädchen sofort klar. In einer Diskussionsrunde wurde das Konzept vorgestellt. Gemeinsam entschied man, in welchem Farbstil die Wand gestaltet werden sollte. Mit Ellipsen und Wellenformen sollte die strenge Architektur der Halle etwas aufgebrochen werden.
Schulleiter Wilfried Claus ist sehr zufrieden mit dem Ergebnis: „Wir haben bemerkt, dass die Schüler ihre eigene Leistung mehr respektieren und auf diesem Wege auch eine Beziehung zur Schule aufgebaut wird", erklärte Claus.
Das sieht Christin Raskob ähnlich. Die 14-jährige Schülerin ist begeistert von dem Projekt und weiß nun endlich, wie viel Arbeit dahinter steckt: „Diese Turnhalle war grässlich. In Eigenleistung konnten wir unsere eigene Schule gestalten - vielleicht können wir diese Wand sogar einmal unseren Kindern zeigen", so die Hobby-Handwerkerin stolz.
Freitags und samstags treffen sich die Jugendlichen in der Schule zur Renovierungsarbeitsgemeinschaft. Jeden Samstag lernen die Teilnehmer, handwerklich zu arbeiten. Ihre berufliche Zukunft sieht Raskob selbst zwar nicht im Handwerk, „aber es ist gut zu wissen, wie man seine eigene Wohnung später einmal renovieren kann".
Anders die Zwillinge Alexandra und Andrea Virnich. Die beiden 16-Jährigen wollen definitv Malerin und Lackiererin werden. „Es ist das Ergebnis, das man sofort sieht", sagt Alexandra Virnich. Das sei das Besondere an dieser Arbeit. Andrea fügt hinzu: „Anhand solcher Projekte können wir einen Einblick ins Berufsleben gewinnen, ohne ein Praktikum zu machen."
Bernhard Meyer ist stolz auf das Ergebnis, das die Mädels geschafft haben. Der Berufswahlkoordinator weiß, dass die neu gestaltete Wand der Turnhalle nur eines von vielen Projekten an der Schule ist, das Schülern immer wieder hilft, sich für oder gegen einen Beruf zu entscheiden.
Foto: Zwischen Kunst und Handwerk: Die Mädchen der Ursula-Kuhr-Schule. (Foto: Kenntenich) |
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Grün vertreibt das Grau
Handwerksberufe bei Kunstprojekt kennen gelernt
Zehn Mädchen malten in vier Tagen ein rund 120 Quadratmeter großes Wandbild in ihre Aula.
von OLIVER GÖRTZ
Heimersdorf - Ein Spiel aus satten und sanften Grüntönen, wo zuvor Einheitsgrau langweilte; weiche Linien und elliptische Figuren, statt gestaltloser Ödnis - das neue Wandgemälde in der Aula der Ursula-Kuhr-Schule hat den Raum zum Leben erweckt. Bei dem gemeinsamen Kunstprojekt der Bildungsstätte mit dem Handwerkerinnenhaus e.V. haben zehn Schülerinnen der Stufe Neun vier Tage lang gearbeitet. Dabei haben sie nicht nur ihre triste Aula verschönert, sondern gleichzeitig Erfahrungen in den Handwerksberufen Malerin und Lackiererin gemacht.
Auf einem Baugerüst standen die Mädchen und haben das mächtige Muster auf die Wand aufgetragen. Sechs Meter hoch und 20 Meter breit ist das Gemälde, das unter Anleitung von Claudia Heukamp, einer erfahrenen Malerin und Lackiererin des Handwerkerinnenhauses, entstanden ist. „Die Wand war vorher hässlich grau. Jetzt ist sie richtig festlich. Da ist endlich mal Pep drin", freute sich Christin Raskob, die das Bild mit ihren Mitschülerinnen angefertigt hatte. Die Farbe und das Werkzeug hat die Stadt bezahlt.
Das Ergebnis des Projekts - teilfinanziert von der Agentur für Arbeit - sieht schön aus, hat aber auch einen noch einen anderen Nutzen: Die Jugendlichen sollen nicht nur hinterm Lernpult sitzen, sondern handfest in Handwerks-Jobs hinein schnuppern können. „Wir möchten die Schülerinnen mit Berufen praktisch vertraut machen", sagte Bernhard Meyer, Berufswahl-Koordinator der Heimersdorfer Schule. Tatsächlich können sich nun einige Teilnehmerinnen vorstellen, später einmal mit Malen und Lackieren ihr Geld zu verdienen. Sie wollen sich bald weiter mit diesen Gewerken befassen, berichtete der Pädagoge. „Mädchen sollen sich in der Männerdomäne Handwerk ausprobieren können", sagte Heukamp. Solche Projekte an Schulen hat das Handwerkerinnenhaus schon oft betreut und dabei jungen Frauen unter anderem Einblicke in die Welt der Stuckateure oder Fliesenleger gegeben. Um Handwerksberufe zu testen, dazu verbindet die Ursula-Kuhr-Schule schon seit längerem das Angenehme mit dem Nützlichen. In der Renovierungs-AG bringen Jungen und Mädchen Stück für Stück die Räume der Gebäude auf Fordermann. So verschönern sie ihr Lernumfeld ganz nach ihrem Geschmack und können gleichzeitig verschiedene handwerkliche Betätigungsfelder ausprobieren.
Auf einem Baugerüst hockten oder standen die Schülerinnen, um das 20 Meter breite und sechs Meter hohe Bild an die Wand der Aula malten. BILD: GÖRTZ |
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Mädchen verschönerten ihre Schulturnhalle
Heimersdorf - Die Wand der Turnhalle in der Ursula-Kuhr-Schule hat ein neues Gesicht bekommen. Neun Schülerinnen der Klassen acht und neun haben gemeinsam mit Maler- und Lackiererin Claudia Heukamp das abstrakte Kunstwerk umgesetzt. Claudia Heukamp, die außerdem Technikerin für Denkmalpflege ist, arbeitet für den Verein Handwerkerinnenhaus. Dieser ist schon seit fast zehn Jahre Kooperationspartner der Hauptschule, und bietet handwerkliche Kurse aus- schließlich für Mädchen an. Die Kurse sollen Mädchen an die handwerklichen Berufe heranführen, an die sie sich vielleicht sonst nicht herangetraut hätten. Auch das Verschönerungsprojekt dient dazu, den Schülerinnen einen Einblick in die Arbeit eines Malers und Lackie- rers zu geben. "Wir hatten viel Spaß", berichtete die 15-jährige Yasmin Klein. Nachdem die Schülerinnen und Claudia Heukamp den Entwurf für das Großbild fertig gestellt hatten, konnten sie sich nicht zwischen den Farben rot und grün entscheiden. "Wir haben dann abgestimmt", erklärte die 14-jährige Angela Trapani. Schließlich verwendeten die Schülerinnen verschiedene Grüntöne. Das Material und das große Malergerüst stellte die Stadt zur Verfügung. Die Mädchen bestätigten, dass es schön war, auch mal etwas ohne die Jungen ihrer Klassen zu machen. "Viele Mädchen haben oft nicht die Chance, ihre handwerklichen Fähigkeiten zu testen, wenn Jungen mitmachen", so Heukamp. Und die Schülerinnen waren engagiert bei der Sache. "An einem Tag haben wir sogar bis halb fünf gemalt", erzählte die 14-jährige Christina Folk.
Einige Mädchen hatten schon Erfahrungen im Anstreichen in der Renovierungs-AG der Schule sammeln können. Lehrer Dr. Bernhard Meyer sorgt mit insgesamt zwölf Schülern unter anderem dafür, dass Klassenräume und Flure neue Anstriche erhalten. Für die Wand der Turnhalle entschieden sich die Lehrer, weil die Halle auch gleichzeitig als Räumlichkeit für die Feier der Abschlussklassen dient. "Jetzt ist es hier richtig schön", meinte Yasmin Klein nach getaner Arbeit zufrieden. Insgesamt vier Tage dauerte die Verschönerungsaktion. (jh) Kölner Wochenspiegel, 14.11.07 [http://www.koelner-wochenspiegel.de/rag-kws/docs/80439/lokales]
Die Schülerinnen der Ursula-Kuhr-Schule brachten mit Claudia Heukamp (vorne) ein abstraktes Kunstwerk auf die Turnhallenwand. (Foto: Held) |