"DIE
HÄNDE ZUM HIMMEL"
Der
Abschlussgottesdienst und die Feier in der Aula stehen in diesem Jahr unter
dem Motto "DIE HÄNDE ZUM HIMMEL". In der Vorbereitung dazu werden
im Kunst- und Technikunterricht Hand-Objekte hergestellt. |
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bis
jetzt: auf Händen getragen
und
nun: der Ernst des Lebens beginnt
daran
wollen wir an unserer Schulentlassfeier denken
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Kanutour
auf der Lahn
Am
21.6 sind 22 Schüler der Klasse 8b, Herr Noll und die Begleiter Fr.
Probst, Johanna und Klaudia Musiol in Leun auf der Lahn zu einer Kanutour
aufgebrochen. Dabei fahren immer zwei (oder drei) in einem sogenannten
Canadier, wobei einer auf der rechten Seite paddelt und der andere auf
der linken Seite (mit sog. Stechpaddeln). Keiner der Schüler ist vorher
schon einmal mit einem Kanu gefahren. Nach anfänglichen Schwierigkeiten,
einige machten Bekanntschaft mit der Uferböschung und es kam zu einer
Kenterung, hatten alle die Paddeltechnik erstaunlich schnell erlernt. Nur
das Wetter wollte nicht richtig mitspielen, wir wurden von zwei heftigen
Regenschauern überrascht. So kamen wir am späten Nachmittag,
ein wenig durchnässt, in Weilburg am Jugendzeltplatz an. Schnell wurden
die Zelte aufgebaut, die Kocher angeworfen, so dass wir unsere hungrigen
Mägen füllen konnten. Bis in die späte Nacht saßen
wir dann am Lagerfeuer und feierten in den Geburtstag von Andy rein. Es
war Zeit schlafen zu gehen. Nur die Mädchengruppe war noch damit
beschäftigt, Hariboprodukte zu verspeisen. |
Am
anderen Morgen ging es trotz weiterhin schlechten Wetters hochmotiviert
weiter. Den Schlafsack eingerollt, Zelte abgebaut, alles in die Boote verstaut
und los ging´s. Die Königsetappe lag an. Lange 25 km lagen vor
uns, wobei 4 Schleusen durchfahren werden mussten. Hier haben sich besonders
Dennis (siehe Photo) und Marcel als Schleusenwärter bewährt.
Wenn wir mit 12 Booten gleichzeitig in die Schleuse einfuhren, konnte es
schon mal sehr eng werden. Mit den eingelegten Pausen waren wir an diesem
Tag 8 Stunden auf dem Wasser und einige gingen absolut an ihre körperliche
Grenze. Vor allem Herr Noll, der ein Boot mit einem kleinen Leck hatte:
So war neben Paddeln auch Wasser schöpfen angesagt. Gegen Abend erreichten
wir den Zeltplatz in Runkel, die Strömung vor der Anlegestelle forderte
unsere letzte Konzentration. |
Einige
waren sehr erschöpft und gingen früh schlafen, Pietro hatte Mühe
das Ausscheiden der Italiener bei der EM zu verkraften und im Ort wurde
der Billardkönig der Klasse ausgespielt. Der Süßigkeitenvorrat
im Mädchenzelt schien kein Ende zu nehmen und auch andere in den anderen
Zelten hatten sich bis tief in die Nacht noch viel zu erzählen. |
Sehr
früh morgens wurden wir dann von einem tropischen Regenschauer geweckt
und besonders der Klassenlehrer kroch stark übermüdet aus seinem
Zelt. So nahmen wir die letzte Etappe in Angriff. “Nur“ 10 Kilometer waren
zu bewältigen. Anfangs konnte man sich noch schön von der Strömung
treiben lassen. Aber auf den letzten 3 Kilometern war der Gegenwind so
stark, dass sich Wellen bildeten und die Partner im Boot beide kräftig
zusammenarbeiten mussten, um überhaupt vorwärts zu kommen.
Die
letzte Etappe bis Limburg war geschafft, und Herr Noll beschloss noch am
Nachmittag nach Hause zu fahren. Nicht nur er, sondern auch einige Schüler
waren von der Anstrengung der letzten Tage völlig fertig. Einige waren
natürlich nicht gerade begeistert, keiner wollte wirklich nach Hause,
aber die meisten waren wohl doch froh, abends erschöpft wieder in
ihrem eigenen Bett schlafen zu können. |
In
diesen drei Tagen eine Strecke von über 50 Kilometern zurückzulegen,
und das noch bei dem schlechten Wetter, ist eine Leistung, auf die jeder
Einzelne stolz sein kann. (Noll) |
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