Schulzeitung online
Ausgabe 2/2004

"DIE HÄNDE ZUM HIMMEL"

Der Abschlussgottesdienst und die Feier in der Aula stehen in diesem Jahr unter dem Motto "DIE HÄNDE ZUM HIMMEL". In der Vorbereitung dazu werden im Kunst- und Technikunterricht Hand-Objekte hergestellt.
bis jetzt:  auf Händen getragen 
und nun:  der Ernst des Lebens beginnt 
daran wollen wir an unserer Schulentlassfeier denken

Kanutour auf der Lahn
Am 21.6 sind 22 Schüler der Klasse 8b, Herr Noll und die Begleiter Fr. Probst, Johanna und Klaudia Musiol in Leun auf der Lahn zu einer Kanutour aufgebrochen. Dabei fahren immer zwei (oder drei) in einem sogenannten Canadier, wobei einer auf der rechten Seite paddelt und der andere auf der linken Seite (mit sog. Stechpaddeln). Keiner der Schüler ist vorher schon einmal mit einem Kanu gefahren. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, einige machten Bekanntschaft mit der Uferböschung und es kam zu einer Kenterung, hatten alle die Paddeltechnik erstaunlich schnell erlernt. Nur das Wetter wollte nicht richtig mitspielen, wir wurden von zwei heftigen Regenschauern überrascht. So kamen wir am späten Nachmittag, ein wenig durchnässt, in Weilburg am Jugendzeltplatz an. Schnell wurden die Zelte aufgebaut, die Kocher angeworfen, so dass wir unsere hungrigen Mägen füllen konnten. Bis in die späte Nacht saßen wir dann am Lagerfeuer und feierten in den Geburtstag von Andy rein. Es war Zeit schlafen zu gehen. Nur die  Mädchengruppe war noch damit beschäftigt, Hariboprodukte zu verspeisen.
Am anderen Morgen ging es trotz weiterhin schlechten Wetters hochmotiviert weiter. Den Schlafsack eingerollt, Zelte abgebaut, alles in die Boote verstaut und los ging´s. Die Königsetappe lag an. Lange 25 km lagen vor uns, wobei 4 Schleusen durchfahren werden mussten. Hier haben sich besonders Dennis (siehe Photo) und Marcel als Schleusenwärter bewährt. Wenn wir mit 12 Booten gleichzeitig in die Schleuse einfuhren, konnte es schon mal sehr eng werden. Mit den eingelegten Pausen waren wir an diesem Tag 8 Stunden auf dem Wasser und einige gingen absolut an ihre körperliche Grenze. Vor allem Herr Noll, der ein Boot mit einem kleinen Leck hatte: So war neben Paddeln auch Wasser schöpfen angesagt. Gegen Abend erreichten wir den Zeltplatz in Runkel, die Strömung vor der Anlegestelle forderte unsere letzte Konzentration.
Einige waren sehr erschöpft und gingen früh schlafen, Pietro hatte Mühe das Ausscheiden der Italiener bei der EM zu verkraften und im Ort wurde der Billardkönig der Klasse ausgespielt. Der Süßigkeitenvorrat im Mädchenzelt schien kein Ende zu nehmen und auch andere in den anderen Zelten hatten sich bis tief in die Nacht noch viel zu erzählen. 
Sehr früh morgens wurden wir dann von einem tropischen Regenschauer geweckt und besonders der Klassenlehrer kroch stark übermüdet aus seinem Zelt. So nahmen wir die letzte Etappe in Angriff. “Nur“ 10 Kilometer waren zu bewältigen. Anfangs konnte man sich noch schön von der Strömung treiben lassen. Aber auf den letzten 3 Kilometern war der Gegenwind so stark, dass sich Wellen bildeten und die Partner im Boot beide kräftig zusammenarbeiten mussten, um überhaupt vorwärts zu kommen.
Die letzte Etappe bis Limburg war geschafft, und Herr Noll beschloss noch am Nachmittag nach Hause zu fahren. Nicht nur er, sondern auch einige Schüler waren von der Anstrengung der letzten Tage völlig fertig. Einige waren natürlich nicht gerade begeistert, keiner wollte wirklich nach Hause, aber die meisten waren wohl doch froh, abends erschöpft wieder in ihrem eigenen Bett schlafen zu können. 
In diesen drei Tagen eine Strecke von über 50 Kilometern zurückzulegen, und das noch bei dem schlechten Wetter, ist eine Leistung, auf die jeder Einzelne stolz sein kann. (Noll)

 


Neues vom Neubau in Bildern
15.06.2004    
25.06.2004    

Berichte vom Schnupperpraktikum der Stufe 8 [lesen]
 
Gratulation an Alexander Krüger 
Am Pfingstmontag fand in Longerich ein Radrennen statt. Mit dabei war unser Nachwuchstalent Alexander Krüger aus der Klasse 9 c von Herrn Maretsch. Ein Starterfeld von 90 Rennfahrern ging in der Klasse Jugend A an den Start. Zu fahren waren 42 km in einem engen 2 km-Rundkurs durch Longerich. Trotz Regen und nasser Fahrbahn wurde von Anfang an ein hohes Tempo gefahren. Immer vorne im Spitzenfeld: Alexander (Bildmitte blau/rotes Trikot). Drei Runden vor Schluss setzte Alex zu einem Ausreißversuch an. Das Verfolgerfeld setzte nach und erreichte den führenden Alex vor der letzten Runde. So musste der Zielsprint das Rennen entscheiden. In einem hart geführten Spurt landete Alex schließlich auf einem hervorragenden zweiten Platz. (Noll)