Schulzeitung online
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Ausgabe 1/2000

Einladung an Schüler, Eltern und Kollegen!

Wer unsere Homepage kennenlernen möchte,
wer sich aktiv an der Gestaltung beteiligen will,
wer Grundkenntnisse der Internetarbeit erwerben möchte,
wer Interesse hat an Schulzeitung online,
wer Ideen hat ... ,
der ist herzlich zur Mitarbeit eingeladen!

Beginn:
Donnerstag, 23. März 2000 um 13.45 Uhr
im Computerraum der UKS

Kursleitung: W. Claus

Inzwischen hat das 1. Treffen stattgefunden, die ersten Schritte sind getan! Über das große Interesse an unserem Arbeitskreis - vor allen Dingen bei Schülern - haben wir uns sehr gefreut!

 
Fragen nach 100 Diensttagen an Herrn Böttger
Das Interview führten Paraskevi, Antonio und Patrick  (Klasse 9b). 

1. Wie haben Sie sich eingelebt? Ist das Kollegium kooperativ? Wie sind die Schülerinnen und Schüler?

Ich sage sehr gerne, ich habe mich in verhältnismäßig kurzer Zeit sehr gut eingelebt. 
Die Arbeit in der UKS macht mir Freude, zumal ich von allen Seiten immer neue Unterstützung und Hilfe finde. Das ist keineswegs selbstverständlich. Das ist einfach eine sehr schöne Erfahrung. 
Ich sage heute schon mit Überzeugung: „Ich komme jeden Tag gerne in ‚meine‘ neue Schule.“ 

2. Wie war der Start mit einer neuen Schulsekretärin und einer neuen Hausmeisterin?

Auch hier kann ich nur Gutes sagen. Frau Pelikan ist mit Freude und Begeisterung in ihrer neuen Tätigkeit als Schulsekretärin tätig. Ein kleines Zeichen dafür ist die Tatsache, dass sie in den Herbstferien ihren Arbeitsplatz auf eigene Kosten völlig umgestaltet hat. Das ganze Sekretariat ist von ihr und ihrem Mann völlig renoviert worden. 
Es ist schön zu sehen, wie vertrauensvoll sich bereits jetzt unsere Zusammenarbeit gestaltet. 
Es fällt ja auch Schülerinnen und Schülern auf, wie immer gleichbleibend freundlich sie allen entgegenkommt. 

Ähnliches kann von Frau Kelpetin gesagt werden. Sie ist eine Haumeisterin, die ihre Arbeit offenbar sehr gerne tut. Sie bemüht sich sehr, das Schulgelände und das Gebäude ‚in Schuss‘ zu halten. Da muss ich mich gar nicht besonders einschalten, das macht sie hervorragend. 

Also, mit beiden neuen Mitarbeiterinnen hat die Schule nach meiner Meinung sehr gute Kräfte dazugewonnen. Auch das ist ja nicht von vorne herein selbstverständlich! Man weiß ja vorher nie genau, wie sich Menschen entwickeln. 

Unsere neue Sekretärin: Frau Pelikan
Unsere neue Hausmeisterin: Frau Kelpetin
Neu an der UKS: Frau Pelikan und Frau Kelpetin
3. War die Umstellung anstrengend?

Natürlich habe ich besonders in der ersten Zeit ganz schön Kräfte lassen müssen. Wenn alles fremd und neu ist, dann kostet die Einarbeitung natürlich mehr Kraft. Aber ich weiß natürlich auch, dass ohne die Hilfe vieler diese Zeit viel schwerer für mich gewesen wäre. Für diese überraschend breite Unterstützung kann ich nur nochmals ‚Danke‘ sagen. 

4. Was haben Sie an dieser Schule schon verändert?

Vielleicht sollte ich hier zunächst einige kleine Dinge nennen, die möglicherweise ein wenig Verbesserung bringen. So ist z.B. im Computerraum ein wenig Erneuerung geschehen. Auch die Beschaffung eines nun wirklich für die Arbeit der Schule wichtigen Kopiergerätes wäre hier zu nennen. 
Schon etwas mehr Verbesserung scheint mir zu sein, dass die Zusage gemacht worden ist, die Schule endlich in das Programm der „dringend zu renovierenden“ Schulgebäude aufzunehmen. Es gibt auch inzwischen die begründete Hoffnung, dass unsere nicht gerade sehr tauglichen mobilen Unterrichtseinheiten (Pavillons) in absehbarer Zeit erneuert werden können. Das wäre ja schon eine ganze Menge an Veränderung, oder? 

Aber ich kann und ich will gar nicht so schnell vieles verändern. Vielleicht hier und da etwas verbessern. Es ist für mich zunächst noch immer viel wichtiger, dass sich ein fundiertes und gesichertes Vertrauensverhältnis zwischen mir und allen an der Schule Beteiligten entwickelt. Auf dieser Grundlage kann man dann weiter sehen und gemeinsam hier und da wirklich notwendige Veränderungen in den Blick nehmen. 

Vielleicht habe ich aber schon allein durch meine Anwesenheit Dinge verändert. Schließlich war die Schule ja einige Zeit ohne Schulleiter. Aber das können andere sicher besser und genauer beantworten. 

5. Wie sind Ihre weiteren Pläne?

Wir werden im kommenden Jahr zunächst einmal eine Bestandsaufnahme machen müssen. Wir, d.h. das gesamte Kollegium der Schule, wollen genau wissen, was wir eigentlich tun und welche Ziele wir mit der Ausbildung unserer Schülerinnen und Schüler verfolgen. Denn nur wenn man sich selber klar ist über das, was man tut und warum man die Dinge tut, kann man auch zielgerichtet und sinnvoll arbeiten. 

Dies wird eine schwierige Aufgabe für uns sein, denn wir möchten gerne am Ende der Arbeit so etwas wie ein Programm erstellt haben. Ein Schulprogramm unserer Schule – welches uns für die zukünftige Arbeit den gemeinsamen Weg weisen soll und das vielleicht sogar auch einige Veränderungen bzw. Bereicherungen für uns alle enthalten wird. 
Danke für das Gespräch.



Diesmal: 
Frau Pelikan (Schulsekretärin) und Frau Kelpetin (Hausmeisterin)

Das Gespräch führten Paraskevi, Manja, Patrick und Antonio (alle Klasse 9b).


Wie finden Sie das Entgegenkommen der Schüler? 

Frau Pelikan: 
Ich bin sehr angenehm überrascht, wie höflich, zuvorkommend, freundlich und nett viele Schülerinnen und Schüler sind, die hier zur Schule kommen. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, das sind aber – glaube ich – nicht so viele. 
Frau Kelpetin: Dieser Aussage schließe ich mich an.
Was ist das größte Problem mit dem Schulhof?  Frau Kelpetin: 
Das größte Problem für mich ist, dass die Schüler noch immer nicht begriffen haben, dass der Abfall in den Abfalleimer hineinkommt und nicht auf die Erde. Es wäre mein größter Wunsch, dass ich den schönsten und saubersten Schulhof hätte, von ganz Köln. Ich bitte alle Schülerinnen und Schüler mir dabei zu helfen, dass es wahr wird.
War es schwer, den Platz von Frau Leuschner zu übernehmen? 
 
 
 
 
 

 

Frau Pelikan: 
Anfangs war es sehr schwer für mich, da ich ja überhaupt keine Vorkenntnisse hatte, wie es in einem Schulsekretariat zugeht. Die ersten paar Wochen war ich so aufgeregt und nervös, dass ich manchmal nicht mehr klar denken konnte. Da muss ich euch eine schöne Geschichte erzählen. Ich glaube es war an meinem 3. Tag hier an der Schule. Es rief die Ehefrau von Herrn Böttger an und wollte ihren Mann sprechen. Ich gab ihr aber die Auskunft – Nein tut mir leid, einen Herrn Böttger haben wir hier nicht an unserer Schule. Gott sei Dank bekam Herr Böttger das Gespräch mit und lachte laut auf. Da fiel mir ein, natürlich haben wir einen Herrn Böttger an unserer Schule. Wie konnte ich nur den Namen meines neuen Chefs vergessen?! Ja das nur ein Beispiel zu dem, wie nervös ich war. 

Schön war eigentlich die Situation, dass auch der Schulleiter neu an unsere Schule gekommen ist und wir beide einen neuen Start hatten und ich mich von Anfang an auf seine Anforderungen, die er an mich stellt, einarbeiten konnte. 
Mittlerweile habe ich mich gut eingelebt, die Arbeit macht mir wahnsinnig viel Spaß und es passiert mir sehr oft, dass ich kurz vor 13.00 Uhr meinen Schreibtisch ganz schnell aufräumen muss und mich wundere, dass es schon wieder Zeit ist nach Hause zu gehen.

Kriegen wir bald wieder einen Kiosk? 

 

Frau Kelpetin: 
Ja, bald. Der genaue Termin ist aber eine Überraschung. Der Name steht aber schon fest. 
Kelpetins – Pausenhit.
Helfen die Schüler Ihnen den Schulhof sauber zu halten? 
 
Frau Kelpetin: 
Ja. Die meisten Kinder sind fleißig und helfen gut mit, es sind aber auch einige darunter, die keine Lust dazu haben.
Wie finden Sie Ihren neuen Arbeitsplatz?  Frau Pelikan: 
Ja wie gesagt, die Arbeit macht mir unheimlich viel Spaß. Kein Tag ist so wie der andere. Jeden Tag passiert etwas Neues. Viele positive Dinge aber natürlich auch Negative.
Wie finden Sie ihr neues Kollegium?  Frau Pelikan: 
Da ich vorher ja noch nie an einer Schule gearbeitet habe, ist es nicht mein neues, sondern mein erstes Kollegium. 
Alle sind sehr freundlich und nett und auch sehr dankbar, wenn man für sie irgendwelche Arbeiten erledigt. 
Und das Schönste an meinem Kollegium ist, dass ich auch immer noch etwas dazu lerne; z. B. von Herrn Claus, meinem „Computerlehrer“. Er hat mir schon viele Dinge am PC beigebracht, die ich vorher nicht konnte.
Wie lange haben Sie vor hier zu bleiben? 

 

Frau Pelikan: 
Eigentlich solange, bis ich in den Ruhestand gehe. 
Frau Kelpetin: 
Bis ich in den Ruhestand gehe. Sollte ich im Lotto gewinnen, möchte ich trotzdem Hausmeisterin bleiben, weil die Arbeit mir sehr großen Spaß macht.
Was haben Sie gemacht, bevor Sie zu unserer Schule gekommen sind ?  Frau Pelikan: 
Ich habe vorher im Geschäftszimmer vom Personalrat Dez. VIII der Stadt Köln gearbeitet. Dort habe ich auch halbtags gearbeitet. Allerdings nur 19,25 Std.
Frau Kelpetin: 
Ich war auch Hausmeisterin. An der Grundschule in Merkenich.