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Ausgabe 1/2000
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Diesmal:
Frau Pelikan (Schulsekretärin) und Frau Kelpetin (Hausmeisterin) Das Gespräch führten Paraskevi, Manja, Patrick und Antonio (alle Klasse 9b). |
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Wie finden Sie das Entgegenkommen der Schüler? |
Frau Pelikan: Ich bin sehr angenehm überrascht, wie höflich, zuvorkommend, freundlich und nett viele Schülerinnen und Schüler sind, die hier zur Schule kommen. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, das sind aber – glaube ich – nicht so viele. Frau Kelpetin: Dieser Aussage schließe ich mich an. |
| Was ist das größte Problem mit dem Schulhof? | Frau Kelpetin:
Das größte Problem für mich ist, dass die Schüler noch immer nicht begriffen haben, dass der Abfall in den Abfalleimer hineinkommt und nicht auf die Erde. Es wäre mein größter Wunsch, dass ich den schönsten und saubersten Schulhof hätte, von ganz Köln. Ich bitte alle Schülerinnen und Schüler mir dabei zu helfen, dass es wahr wird. |
| War es schwer, den Platz von Frau Leuschner zu übernehmen?
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Frau Pelikan:
Anfangs war es sehr schwer für mich, da ich ja überhaupt keine Vorkenntnisse hatte, wie es in einem Schulsekretariat zugeht. Die ersten paar Wochen war ich so aufgeregt und nervös, dass ich manchmal nicht mehr klar denken konnte. Da muss ich euch eine schöne Geschichte erzählen. Ich glaube es war an meinem 3. Tag hier an der Schule. Es rief die Ehefrau von Herrn Böttger an und wollte ihren Mann sprechen. Ich gab ihr aber die Auskunft – Nein tut mir leid, einen Herrn Böttger haben wir hier nicht an unserer Schule. Gott sei Dank bekam Herr Böttger das Gespräch mit und lachte laut auf. Da fiel mir ein, natürlich haben wir einen Herrn Böttger an unserer Schule. Wie konnte ich nur den Namen meines neuen Chefs vergessen?! Ja das nur ein Beispiel zu dem, wie nervös ich war. Schön war eigentlich die Situation, dass auch der Schulleiter neu
an unsere Schule gekommen ist und wir beide einen neuen Start hatten und
ich mich von Anfang an auf seine Anforderungen, die er an mich stellt,
einarbeiten konnte.
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| Kriegen wir bald wieder einen Kiosk?
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Frau Kelpetin:
Ja, bald. Der genaue Termin ist aber eine Überraschung. Der Name steht aber schon fest. Kelpetins – Pausenhit. |
| Helfen die Schüler Ihnen den Schulhof sauber zu
halten?
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Frau Kelpetin:
Ja. Die meisten Kinder sind fleißig und helfen gut mit, es sind aber auch einige darunter, die keine Lust dazu haben. |
| Wie finden Sie Ihren neuen Arbeitsplatz? | Frau Pelikan:
Ja wie gesagt, die Arbeit macht mir unheimlich viel Spaß. Kein Tag ist so wie der andere. Jeden Tag passiert etwas Neues. Viele positive Dinge aber natürlich auch Negative. |
| Wie finden Sie ihr neues Kollegium? | Frau Pelikan:
Da ich vorher ja noch nie an einer Schule gearbeitet habe, ist es nicht mein neues, sondern mein erstes Kollegium. Alle sind sehr freundlich und nett und auch sehr dankbar, wenn man für sie irgendwelche Arbeiten erledigt. Und das Schönste an meinem Kollegium ist, dass ich auch immer noch etwas dazu lerne; z. B. von Herrn Claus, meinem „Computerlehrer“. Er hat mir schon viele Dinge am PC beigebracht, die ich vorher nicht konnte. |
| Wie lange haben Sie vor hier zu bleiben?
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Frau Pelikan:
Eigentlich solange, bis ich in den Ruhestand gehe. Frau Kelpetin: Bis ich in den Ruhestand gehe. Sollte ich im Lotto gewinnen, möchte ich trotzdem Hausmeisterin bleiben, weil die Arbeit mir sehr großen Spaß macht. |
| Was haben Sie gemacht, bevor Sie zu unserer Schule gekommen sind ? | Frau Pelikan:
Ich habe vorher im Geschäftszimmer vom Personalrat Dez. VIII der Stadt Köln gearbeitet. Dort habe ich auch halbtags gearbeitet. Allerdings nur 19,25 Std. Frau Kelpetin: Ich war auch Hausmeisterin. An der Grundschule in Merkenich. |