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Ausgabe 04/99


Endlich - 17 Monate nach seiner Verabschiedung - konnte Herr Schulrat Grieser am 13.9.1999 uns seinen Nachfolger im Amt des Schulleiters vorstellen. Mit netten, freundlichen Worten und einem schönen Blumenstrauß begrüßte dann auch unsere Konrektorin, Frau Westphal, unseren neuen Schulleiter, Herrn Böttger, herzlich an der Ursula-Kuhr-Schule. Für das Lehrerkollegium hieß Frau Römer Herrn Böttger herzlich willkommen. Sie dankte Frau Westphal für den großen persönlichen Einsatz der letzten Monate, in denen sie trotz großer Personalnöte für einen geordneten Schulbetrieb sorgen konnte. Herrn Böttger wünschen wir einen guten Start und viel Freude bei seiner neuen Aufgabe!
cla
Ein Interview mit Herrn Gerhard Böttger,
dem neuen Schulleiter der Ursula - Kuhr - Hauptschule
(vom 17.9.99 / 4 Tage nach Amtsantritt)

Von Paraskevi, Antonio und Patrick (alle Klasse 9b)

Antonio: Guten Tag, Herr Böttger. Haben Sie sich hier in der Schule schon gut eingelebt?
Herr Böttger: Eingelebt sicher noch nicht. Aber schon nach wenigen Tagen beginne ich mich wohl zu fühlen. Noch kenne ich zum Beispiel nicht alle Namen der Lehrerinnen und Lehrer. Wenn ich dann manchmal noch nachfragen muss, wird mir ganz selbstverständlich und sehr freundlich geholfen. Das finde ich sehr schön.

Antonio: Auf welcher Schule waren Sie, bevor Sie auf die UKS gekommen sind?
Herr Böttger: Ich war auf der Katholischen Hauptschule Overbeckstraße in Köln-Ehrenfeld, dann kam ich in die UKS.

Antonio: Wann fing Ihre Karriere als Schulleiter an ?
Herr Böttger: Als erstes wurde ich Schulleiter in Bickendorf, das war 1979.
Als zweites war ich Schulleiter, wie gesagt, in der Overbeckstraße; das war ab 1989. Und nun bin ich seit dem 13.09.1999 auf der Ursula-Kuhr-Hauptschule.

Paraskevi: Welche Vorstellungen haben Sie für diese Schule?
Herr Böttger: Mein Ziel ist es erst einmal, die Schule richtig kennen zu lernen. Natürlich hoffe ich, mit den Schülerinnen und Schülern, natürlich auch mit den Lehrerinnen und Lehrern und den Eltern ein gutes Zusammenarbeiten zu erleben.

Paraskevi: Was sind Ihre Aufgaben als Schulleiter?
Herr Böttger: Die Aufgaben eines Schulleiters sind schon sehr umfangreich. Ich bin in dieser Funktion verantwortlich für die gesamte Schule. Ich muss sehen, dass die Schule "gut läuft". Ich möchte gerne wieder mehrere AG´s einrichten.

Antonio: Wie finden Sie den Computerraum der UKS ?
Herr Böttger: Ich finde ihn schön, aber er muss ganz dringend erneuert werden. Hoffentlich wird das noch dieses Schuljahr (99/00) stattfinden. Die Erneuerung des Computerraums mit neuen Geräten ist für die weitere Arbeit ganz wichtig.

Paraskevi: Wie finden Sie die Schülerzeitung - Online?
Herr Böttger: Ich finde es sehr toll, dass unsere Schule so etwas macht. Übrigens habe ich unsere Schule zuerst durch das Internet etwas näher kennengelernt.

Paraskevi: Haben Sie eine Familie?
Herr Böttger: Ich habe eine Frau, aber keine Kinder.

Patrick: Sind Sie ein echter Kölner?
Herr Böttger: Nein, ich bin ein echter oder auch Ur-Berliner. Dies sagt man, wenn man selbst, die Eltern und auch die Großeltern in Berlin geboren sind.

Patrick: Was wollen Sie in der Schule eventuell ändern?
Herr Böttger: Das kann ich heute noch nicht klar sagen. Aber, wie eben schon gesagt, ich möchte gerne den Computerraum ändern und alle Computer erneuern.

Patrick: Möchten Sie wieder ein Büdchen hier an der Schule eröffnen?
Herr Böttger: Das muss zunächst mit allen Betroffenen überlegt werden. Und dann kann man vielleicht sagen: Ja, vielleicht eröffnen wir demnächst wieder ein Büdchen.

Patrick: Was für Musik hören Sie?
Herr Böttger: Ich höre eigentlich jede Musik gern, die momentan aktuell ist, außer Techno.

Vielen Dank für das Interview, Herr Böttger.


18.9.1999
Schüler sammeln für Erdbebenopfer in der Türkei!

Wie es zu unserer Spendenaktion für die Erdbebenopfer in der Türkei kam.
Frau Müller, unsere Mathematiklehrerin, fragte mich, warum ich die Hausaufgaben nur halb gemacht habe. Darauf antwortete ich: „Ich habe den ganzen Nachmittag Fernsehen geguckt, weil es in der Türkei ein Erdbeben gegeben hat.“  Wir sprachen dann im Unterricht darüber und überlegten, was wir tun könnten. So kamen wir auf die Idee, an unserer Schule Spenden für die Türkei zu sammeln. Wir gingen durch die Klassen und baten die Schüler und die Lehrer um Geld. So haben wir

DM 376,-- (dreihundertsechsundsiebzig)
zusammenbekommen. Das Geld haben wir auf das Konto der Stadtsparkasse Köln eingezahlt.
Derya Karan, Klasse 5a

Medientag der Kölner Schulen im Gürzenich

Bericht dazu auf dem Kölner Bildungsserver
http://www.kbs-koeln.de