So fing alles an
Unser Lehrer Herr Claus hat uns im 5. Schuljahr gefragt,
ob wir nicht Lust haben, ein Hänneschenstück zu machen. Und alle
wollten es. So fingen wir an zu reden, wie wir es machen wollten. Als erstes
bauten wir die Puppen aus Sägemehl und Kleister. Wir verrührten
es und fingen mit den Köpfen an. Wir haben es nicht allein gemacht.
Wir hatten Hilfe von Frau Claus. Sie ist auch Puppenspielerin. Sie ist
sehr nett zu uns gewesen. So, jetzt weiter zu den Puppen. Nachdem wir fertig
waren zu formen, fingen wir an die Augen auszuformen, auch den Mund, Nase
und Ohren. Als jeder einen Kopf hatte, nahm Frau Claus sie zum Trocknen
mit. Am nächsten Tag machten wir die Hände und Schuhe, und nachdem
sie fertig getrocknet waren, bauten Frau Claus und Frau Lettow die Körper.
Nachdem sie fast fertig waren, malten wir alles an und ließen sie
noch mal trocknen. Am dritten Tag machten wir die Haare und befestigten
die Köpfe, Hände und Füße. Frau Claus, Frau Schönberger
und Frau Lettow nähten die Kleider. In der Zeit schrieb unser Kölschlehrer
Herr Foxius den Text. Nachdem alle Puppen angezogen waren, fingen wir an
zu proben.
Wir wollten es im richtigen Kölner Hänneschentheater
spielen. Wir spielten es zuerst aber in unserer Aula und allen gefiel es.
Uns hat es auch sehr viel Spaß gemacht. Die Aufführung im Hänneschen-Theater
war toll. Unser erstes Stück hieß „Et fliegende Kunstwerk“.
Das zweite spielen wir am 8. 11. 97, wieder in unserer Aula. Das Stück
wollen wir euch auch zeigen, es heißt „Endlich Fritte“. Jetzt sind
wir im 7. Schuljahr, und es macht immer noch sehr viel Spaß. So,
das war´s fürs erste, mehr weiß ich jetzt nicht. Wir warten
auf Rückantwort.
Nicole
Die Hänneschen-Aufführung
Im 5. Schuljahr hatte unser Lehrer Herr Wilfried Claus
die Idee: Das Hänneschen Theater der 5 B. Seine Frau Mecki Claus baute
mit uns alle Puppen zum Theater, jeder von uns hatte seine eigene Puppe
gebaut. Armin Foxius hat die Texte geschrieben. Unser erstes Stück
hieß „Et fliegende Kunstwerk“. Es hatte damit zu tun, dass das goldene
Flügelauto von Köln nach Knollendorf flog. Wir haben das Stück
im originalen Hänneschentheater gespielt. Uns wurden alle originalen
Puppen gezeigt. Wäre Mecki Claus nicht gekommen und hätte nicht
mit uns die Puppen gebaut, wäre dieses Projekt nicht entstanden. Natürlich
brauchten die Puppen auch Kleider. Frau Schönberger hatte mit unseren
Eltern die Kleider für die Puppen genäht. Ein paar Monate später
waren auch schon andere Stücke am Werk. Die hatten wir aber in der
Schule gespielt. Alle Eltern der Schule hatten sich über die Stücke
gefreut. Es hat sehr lange gebraucht, bis die Puppen eins A funktioniert
haben, es gab immer eine Panne. 1997 das Jahr der Jahre: Wir hatten ein
neues Stück und wieder ist der Text von Herrn Foxius. Das Stück
hieß: „Endlich Fritte“ und diesmal waren alle dabei. Der Text war
nicht lang, also nicht schwer. Mit allen Puppen. Herr Claus hatte den Text
mit uns geübt.
Am 8. 11. 97 war die große Hänneschen-Aufführung.
Es war ein Samstag in Köln. Zuerst war eine Tanzgruppe dran, dann
aber kam das Stück „Endlich Fritte“. Wir hatten zunächst alle
Angst, aber wir mussten spielen. Wir hatten am 6. 11. die Generalprobe,
also die letzte Probe vor dem Spielen. Frau Mecki Claus hatte mit uns das
Stück eingeübt. Wir hatten aber nur sehr wenig Zeit, trotzdem
hat alles geklappt. Am Tag der Aufführung hatten viele Spieler gefehlt,
z.B. der Besteva. Die Puppen hatten auch ihr Gewicht und dann müssen
sie noch in der Luft gehalten werden, ca. 5 cm über dem Boden. Natürlich
hatten wir alle Erfahrung von vor zwei Jahren. Da hatten wir sogar im echten
Hänneschentheater eine Aufführung. Das heißt, es war nicht
schwer. Die 2. Szene war in Kölle vor dem Hauptbahnhof „der Reibekuchen-Pilz“.
Der war aus einem Regenschirm gebaut worden. Insgesamt hat es uns viel
Spaß gemacht.
Antonio
Die selbstgemachten Hänneschenpuppen
Es
fing damit an, dass Herr Claus uns gefragt hat, ob wir Hänneschenpuppen
basteln wollen. Wir haben alle ja gesagt. Am nächsten Tag kam Herr
Claus seine Frau, sie hieß Mecki Claus. Sie hat uns Kleister und
Sägemehl mitgebracht und wir haben uns in Gruppen aufgeteilt. Danach
haben wir angefangen. Sie hat Sägespäne und Kleister zusammengemischt
und dann entstand eine Masse wie Knete. Dann hat uns Frau Claus die Knete
gegeben und wir haben Kopf und Hände und Füße geknetet,
es war sehr schwer. Dann, als wir fertig waren, ist Herr Foxius in unsere
Klasse gekommen und hat unsere Puppen angeguckt. Er hat ihnen Namensschilder
gegeben. Dann haben Mecki Claus, Gabi Lettow und Elke Schönberger
die Klamotten noch zugeschnitten und die Puppen angezogen. Wir haben noch
die Haare gemacht. Herr Foxius hat einen Text geschrieben und wir haben
es geprobt und das ist der Anfang gewesen. Jetzt haben wir einen neuen
Text. Wir sind schon oft aufgetreten: im Hänneschentheater, in der
Schule und im Bürgerzentrum.
Paraskevi
PROJEKTDOKUMENTATION
In Köln findet seit September 1994 ein gemeinsames
Projekt statt
mit den Puppenspielen der Stadt Köln
dem Schulamt für die Stadt Köln
der Universität zu Köln
8 Kölner Schulen verschiedener Schulformen haben
die Möglichkeit, ein Stück für das Hänneschen-Theater
zu schreiben, Puppen unter Anleitung zu bauen und dann das Stück
vor Publikum im Kölner Hänneschen-Theater aufzuführen.
Herr Foxius meldet unsere Schule für das Projekt an, und wir werden
als "Nachrücker" für eine andere ausscheidende Schule genommen.
| Sept. 1995 |
Die Klasse 5b beschließt kurz nach Schuljahresbeginn,
an dem bereits gestarteten Hänneschen-Projekt der Kölner Schulen
teilzunehmen.
Die Klasse beginnt sofort mit dem Puppenbau.
Lehrer Armin Foxius schreibt den Text "Et fliejende Kunstwerk".
Thema des Stückes ist das goldene Flügelauto des Künstlers
H.A.Schult auf dem Kölner Stadtmuseum. |
| Okt. 1995 |
1. Auftritt auf dem Schulfest unserer Schule
nach einer Projektwoche "Rund ums Buch" |
| 7.12.95 |
Generalprobe im Hänneschen-Theater unter
Anleitung der "Profis" |
| 12.12.95 |
Aufführung im Hänneschen-Theater "Et fliejende
Kunstwerk" |
| Febr. 1996 |
Das Hänneschen-Ensemble tritt auf der Karnevalssitzung
unserer Schule auf. |
| Aug. 1996 |
Unser Hänneschen-Ensemble begrüßt in
der Aula die neuen 5. Schuljahre |
| Febr. 1997 |
Auftritt auf der UKS-Karnevalssitzung |
| Aug. 1997 |
Unser Hänneschen-Ensemble begrüßt in
der Aula die neuen 5. Schuljahre |
| Sept. 1997 |
Probenbeginn für das neue Stück "Endlich Fritte"
Text: Armin Foxius |
| 8.11.97 |
Aufführung "Endlich Fritte" auf dem Schulfest im
Rahmen des Abschlußtages der Projektwoche "Rund um die Kartoffel" |
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