Heute haben wir eine Betriebserkundung in der Backstube der Bäckerei Kraus gemacht. Wir sind um 6.36 Uhr mit dem Bus gefahren und der Rundgang hat um 7 Uhr begonnen.
Herr Baumert hat uns empfangen und herumgeführt. Zuerst sahen wir einen riesigen Backofen, der 5 m hoch und neu ist. Die Backstube hat vor einem halben Jahr neue Maschinen bekommen. Sie stellen am Tag circa 30-40.000 Brötchen her, am Wochenende fast das Doppelte. Es sind gerade 6 Auszubildende in der Backstube. Danach sahen wir eine Maschine, die den Teig herstellt, auch mit dem Computer. Anschließend guckten wir zu, wie die Brötchen hergestellt wurden. Dann haben wir zwei riesige Tiefkühler gesehen, davon war einer -36 Grad kalt. Gearbeitet wird in geschlossen Räumen, in denen es laut ist. Als wir das gesehen hatten, konnten wir noch beobachten, wie Rosinenschnecken hergestellt werden. Später haben wir auch noch 3 Silos gesehen, die waren bestimmt 10 m hoch.
Für diesen Beruf braucht man auch viel Wissen mit Computern und Maschinen, weil hauptsächlich nur noch mit Maschinen gearbeitet wird. 95 % der Arbeiter sind Männer, es arbeiten nur vier Frauen dort. Der Beruf wird überwiegend im Stehen ausgeführt. Man braucht als Bäcker/in gute Mathematikfähigkeiten. Man kann sich als Bäcker fortbilden und als Geselle einen Meisterkurs belegen, um Meister zu werden. Herr Baumert hat uns dann noch allein etwas herumgehen lassen. Wir gingen dann zu ihm ins Büro und stellten noch Fragen. Wir bedankten uns und verabschiedeten uns. Es hat Spaß gemacht und diese Erkundung ist jedem zu empfehlen.

Am 20.12.05 morgens trafen wir uns um 6.45 Uhr am Feldkasselerweg 8. Wir wollten bei unserer Betriebserkundung den Beruf Bäcker/in kennen lernen.
Als wir in der Fabrik waren, kam uns unser Führer, Herr Baumert, entgegen und begrüßte uns freundlich. Wir sahen, dass mehr Maschinen als Arbeiter vorhanden sind. Unser Führer beantworte uns auch die Fragen, die wir von Frau Kahl bekommen hatten.
Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Nicht nur Brot, sondern auch Kleingebäck wie Brötchen und Feinbackwaren aus Blätter-, Mürbe- oder Hefeteig werden von Bäckern und Bäckerinnen gebacken. Sie stellen die Teige nach Rezepten zusammen, sorgen durch Abwiegen und Abmessen der Zutaten für die richtige Mischung und überwachen die Teigbildungs- und Gärungsvorgänge. Es werden ca. 3 Auszubildende im Jahr eingestellt. Es arbeiten 95 % Männer und 5 % Frauen im Betrieb. Am Tag werden so um die 30-40.000 Brötchen hergestellt. Der Beruf Bäcker ist aber nicht so leicht, wie es aussieht. Man muss immer pünktlich bei der Arbeit erschienen, Rücksicht auf die anderen nehmen und belastbar sein. Man muss selbstständig sein, mit anderen und auch nach Anweisung arbeiten können. Hilal, 8b

 

Bevor ich in der Filiale der Bäckerei Kraus war, hätte ich nie gedacht, dass so viele Bäcker und Bäckerinnen arbeiten, nur damit wir morgens unsere frischen Brötchen kaufen können. In der Filiale ist echt was Los. Manche Bäcker und Bäckerinnen formen den Teig, manche messen die Mandeln usw. mit der Hilfe von dem Monitor ab. Früher gab es den Monitor nicht und die Bäcker mussten es selber mit Hilfe der Waage messen. Aber heute geben sie z. B. in den Monitor „Brötchen“ ein und er zeigt ihnen, wie viel Mehl rein kommt. Die Bäcker und Bäckerinnen schütten soviel herein, wie es da steht. Dabei misst das Gerät und dann wissen sie, wann sie aufhören müssen. Herr Baumert zeigte uns die Backöfen, wo Brot und andere Sachen gebacken werden. Brötchen werden z. B. bei 260 Grad gebacken. Er zeigte uns auch Mehlarten und erklärte uns die Unterschiede. Am Tag werden 40 bis 50 t Brötchen gebacken. In der Filiale waren 95 % Männer, aber auch Frauen können Bäckerinnen werden. Aber meistens machen sie die Handarbeit und müssen nicht die schweren Mehlsäcke tragen. Das dürfen sie auch, aber man sollte schon sehr belastbar sein. Ich habe auch Frauen da gesehen. Die eine belegte Brötchen, die andere rollte Rosinenschnecken. Als Bäcker und Bäckerin muss man sorgfältig und sauber arbeiten. Wir mussten z. B. Stoffmützen tragen, damit auch keine Haare in den Teig kommen. Denn wer will schon in seinem Brötchen Haare haben? Und deshalb arbeiten sie sorgfältig und sauber, was sich auch für die Filiale Kraus gehört. Herr Baumerts Arbeit war, herumzugehen und zu sehen, dass alle sorgfältig und sauber arbeiten. Manchmal müssen die Bäcker und Bäckerinnen von 2 Uhr morgens bis abends um 10 Uhr arbeiten, es sind aber nicht alle, die den Tag dableiben müssen. Die Arbeit ist schon stressig, aber eine gute Seite gibt es auch. Diejenigen, die solange gearbeitet haben, haben den nächsten Tag frei und können sich ausruhen. Um Bäcker oder Bäckerin zu werden, brauchst du einen Hauptschulabschluss, aber besser wäre ein Realschulabschluss. Eine Ausbildung dauert 3 Jahre. Wir haben auch einen Auszubildenden gesehen, der war in seinem 2. Ausbildungsjahr.
Also, mir hat der Tag gefallen. Ich sah, wie so ein Tag in der Filiale ist und wie Brot entsteht. Ich danke Herrn Baumert, dass er sich für uns Zeit genommen hat, wir die Filiale besichtigen durften und er uns alles gezeigt und erklärt hat.
Vielen Dank, Herr Baumert!
Saadet, 8

 

Heute haben wir uns um 6.45 Uhr mit Frau Kahl getroffen, um uns die Backstube der Bäckerei Kraus im Gewerbegebiet Rheinkassel anzusehen. Wir trafen uns vor der Bäckerei und gingen alle mit Frau Kahl in die Backstube der Bäckerei. Dort wurde uns von Herrn Baumert erst einmal eine Mütze gegeben. Denn laut Hygienegesetz müssen alle Personen, die sich in der Backstube aufhalten, so eine Kopfbedeckung tragen. Das ist eine Vorsichtsmaßnahme, damit keine Haare in den Teig fallen. Als wir dann alle unsere Mützen anhatten, gingen wir los. Als erstes hat uns Herr Baumert einen großen Ofen gezeigt, der 12 Fächer zum Backen hat. Dann gingen wir weiter zu einem Tisch, an dem ein Mann immer wieder Teig von einem Fließband nahm, den er dann zu ovalen Kugeln formte. Am Fließband daneben wurden von einem anderen Mann Teigkugeln in einer Körnermischung gewälzt. Anschließend legte er den Teig auf Bleche. Danach sind wir zu den Knetmaschinen gegangen. In der Backstube gab es insgesamt vier Knetmaschinen. Ein etwas älterer Mann zeigte uns dann, wie diese Maschinen funktionieren. In einem Raum hinter den Knetmaschinen stand ein großer Kessel voller Sauerteig. An diesem Kessel haben wir dann gerochen, und mussten raten, woraus dieser Teig ist. Von dort gingen wir zu einem weiteren Fließband. An diesem Band wurden normale Brötchen hergestellt. Anschließend zeigte uns Herr Baumert die Kühlräume. In der Backstube gibt es insgesamt drei Kühlräume, einen Schockgefrieraum und zwei normale Kühlräume, in denen es bis zu -16 Grad kalt war. Im Anschluss daran gingen wir in den letzten Teil der Backstube. In diesem Teil werden süße Sachen hergestellt, z. B. Rosinenschnecken oder Neujahrsbrezel. Danach durften wir noch einmal alles anschauen und Fotos machen.
Zum Schluss sind wir in Herrn Baumerts Büro gegangen und stellten ihm noch ein paar letzte Fragen zu diesem Beruf, z. B. Was für einen Abschluss braucht man, um eine Ausbildung als Bäcker/in machen zu können? Die Antwort: Wenn man einen Hauptschulabschluss mit einem Durchschnitt von Drei hat, kann man eine Ausbildung als Bäcker/in machen.
Moni, 8

Alle Fotos von Hilal, Klasse 8b