Girls´Day bei der RheinEnergie,
bei der FORD AG,
in der Bäckerei des Onkels,
Boys´Day

Auch in diesem Jahr nahmen die Schülerinnen unserer Stufe 8 am Girls` Day teil. Da in diesem Jahr sich zahlreiche Mädchen selbst mit Hilfe von Verwandten einen Betrieb ihrer Wahl gesucht hatten, gab es eine Vielfalt von Firmen: Ford AG, Gebäude Service der Stadt Köln, Gerüstbau ISP, GEW RheinEnergie, Malerbetrieb Daniel Klein, Recycling-Umwelt-Betrieb, Glas Bong sowie KFZ-Malden. Zwei größere Mädchengruppen waren am Girls` Day bei der Deutz AG und im kroatischen Restaurant bier und brezel.

Girls´Day bei der RheinEnergie
Mein Tag bei der RheinEnergie begann um 8.45 Uhr im Kölner Rathaus im Muschelsaal. Wir wurden sehr freundlich begrüßt von Herrn Züge, der uns allen einige Filme von den verschiedenen Arbeitsbereichen und Tätigkeiten der RheinEnergie zeigte, wie z. B. von den Industriemechanikerinnen, den Anlagemechanikern/innen, den Elektroniker/innen, Industriekaufmännern/frauen und den Bürokaufmännern/frauen. Nach diesen Informationen wurden wir in die verschiedenen Bereiche eingeteilt. Ich bin in den Metallbereich am Parkgürtel eingeteilt worden.
Vom Muschelsaal fuhren wir dann zur Parkgürtel. Dort empfing uns Herr Roberts, der Ausbildungsleiter der RheinEnergie. Wir gingen in die Unterrichtsräume der Azubis, wo uns Herr Roberts über die verschiedenen Ausbildungsberufe der RheinEnergie etwas erzählte. Die Ausbildung der Industriemechaniker, der Elektroniker und der Anlagenmechaniker dauert 3,5 Jahre. Die Ausbildung beginnt mit drei Monaten Probezeit. In dieser Zeit ist der Grundlehrgang das A und O für jeden Azubi. Dort entscheidet sich durch Pünktlichkeit, Arbeitsfleiß, Arbeitsverhalten und das Sozialverhalten, ob der Azubi bei der RheinEnergie bleibt oder gekündigt wird. In einem Jahr gibt es zwei bis drei Berufsschulblöcke zu je 5 Wochen. Die andere Zeit im Jahr sind die Azubis in verschiedene Fachbereiche eingeteilt oder in Fachlehrgängen wie z. B. Schweißen. Nachdem er uns da alles erklärt hatte, durften wir ihm noch ein paar Fragen über die Ausbildung stellen, die er uns freundlich beantwortet. Es ging weiter mit einem Rundgang durch das Ausbildungszentrum, wo er uns den Elektrobereich, den Metallbereich, den Hydraulik- wie Pneumatikbereich, den Dreh- und Fräsbereich und den Schweißbereich zeigte.
Wie ich schon sagte, bin ich in den Metallbereich eingeteilt worden. Dort begrüßten uns 10 freundliche Azubis und stellten sich vor. Es sind immer zwei Mädchen zu einem Azubi eingeteilt worden. Der Azubi unterwies uns dann in Arbeitsschutz, wie Schutzkleidung zu tragen ist und so weiter. Unter anderem zeigte er uns das Metall Aluminium und wie wir es bearbeiten sollten. Wir bekamen einen Arbeitsplatz zugewiesen, wo eine Schlagunterlage, eine Popnietenzange, ein Gummihammer, eine Popniete, ein Rundhammer und zwei Biegeradien (Biegeklotz) lagen. Jetzt durften wir endlich selbst mal was machen. Der Azubi zeigt uns nur noch, wie wir das machen sollten und dann durften wir loslegen. Mit dem Hammer schlugen wir ein Muster auf das Aluminiumblech, wie auch auf den Aluminiumteller. Diese Technik nennt man Hammerschlag. Nun nahmen wir einen großen Biegeklotz und spannten das Alublech in den Schraubstock so ein, dass die breitere Seite des Bleches festen Halt hatte. Nun habe ich mit dem Gummihammer diese Seite des Radie durch Schlagen mit dem Hammer angepasst, das Gleiche nur noch von der anderen Seite und mit der kleineren Radie (Biegeklotz) in die andere Richtung gebogen. Das Grundteil war somit fertig. Dann mussten wir noch den Teller in der Presse mit 3 bar Druck pressen (3.000 kg). Nachdem wir dieses getan hatten, mussten wir die Niete in die Popnietenzange stecken und den Teller an dem Grundteil mit der Niete befestigen. Der Azubi gab uns noch eine Kerze, die wir auf den Kerzenständer stellten. Als alle Mädchen mit dem Kerzenständer fertig waren, haben wir uns herzlich bei den Azubis für ihre Hilfe bedankt. Die Azubis gaben uns noch ein paar Bewerbungstipps mit auf den Weg und wünschten uns viel Glück für unsere Zukunft
Nicole, 8a

 

Ich war am Donnerstag, dem 27. 04.06 bei Ford am weltweit bekannten GIRLS` DAY. Der Tag bei Ford begann um 8.15 Uhr. Ich wurde erst zusammen mit meiner Schwester und hunderten anderen Mädchen, die auch am GIRLS` DAY teilgenommen haben, in eine große Halle geführt. Dort wurde uns die Geschichte von Ford erzählt (wann es gegründet wurde, wer es gegründet hat, …, usw.) und am Schluss der Rede wurde uns der Zweck des GIRLS` DAY erklärt.
Nach einer langen Rede haben wir uns in verschiedene Gruppen aufgeteilt. Es gab wirklich sehr viele und sehr unterschiedliche Bereiche. Meine Bereich hieß: MATERIALPLANUNG IM BEREICH LOGISTIK. Es wurde uns gezeigt, wie die Arbeiter dort arbeiten, mit welchen Materialien und mit welcher Ausrüstung. Obwohl es dort nicht eine so große Rolle spielt, ist es trotzdem wichtig, dass der Arbeiter gut geschützt ist. Die Arbeit dort ist sowieso nicht sehr lebensbedrohlich. Die meisten Arbeiter verbringen die Zeit vor dem Computer. Sie arbeiten mit einem speziellen Programm über die Verpackungen. Das ist aber nicht so leicht, wie es sich anhört. Im Gegenteil, ich finde diese Arbeit sehr kompliziert. Na ja, nachdem wir die Werkstatt besichtigt hatten, durften wir uns endlich eine Mittagspause gönnen. Das Essen war aber wirklich sehr einmalig. Ich habe zum ersten Mal mit so vielen Menschen an einem Tisch gegessen. Nach dem Mittagessen wollten wir noch die zwei weiteren Werkstätten angucken, wo allerdings nicht die eigene Handfähigkeit gefragt ist, sondern die Fähigkeit der Roboter. Wir wurden so gegen zwei Uhr von einem Zug abgeholt, der uns durch die Werkstätten führen sollte. Bei dem Einstieg haben wir riesige Schutzbrillen bekommen, die eine sehr große Rolle spielen bei der Rundfahrt durch die Werkstatt. Uns wurden alle einzelnen Aufgaben der Roboter erklärt. Die Rundfahrt war sehr spannend für mich. Der Tag bei Ford endete so gegen 16.00 Uhr.
Jenny, 8a
 
Ich war am 27.4.2006 in der Bäckerei meines Onkels. Der Tag begann für mich um 8.00 Uhr. Als ich dahin gegangen bin, war mir alles bekannt, weil ich öfters dort bin. Zuerst habe ich sauber gemacht und die Brötchenreste weg geworfen. Danach habe ich eine Bestellung für meinen Onkel erledigt und auch abgeholt. Das hat ziemlich Spaß gemacht. Danach habe ich meinem Onkel Fragen über Girls` Day gestellt. Mein Onkel hat auch alle Fragen beantwortet. Zunächst ging ich nach hinten und habe dort gesehen, was sie machen und was sie verkaufen. Später kamen Freunde von meinem Onkel. Ich habe denen etwas zum Trinken angeboten und es auch zubereitet, wie z. B. Kaffee oder Tee usw. Danach ging mein Onkel zu seinen Freunden und hat mir die Kasse anvertraut. Ich habe sein Vertrauen auch nicht gebrochen und war sehr vorsichtig. So gegen Mittag kam mein Cousin und schickte mich nach Hause. Bevor ich nach Hause ging, habe ich noch meinem Onkel beim Aufräumen geholfen. Der Tag in der Bäckerei endet dann so gegen 13 Uhr.
Rina, 8a

Boys`day: die Jungen der Stufe 8

Am Boys` Day kamen wir alle zur ersten Stunde.
Wir durften uns zwischen ein paar Möglichkeiten entscheiden:

  • einen Film ansehen (bei Herrn Teufer),
  • Trampolinspringen (bei Frau Kitzing-Fett),
  • Kochen (bei Herrn Maretsch),
  • ein kleines Krokodil anfertigen (bei Frau Kitzing-Fett).

Aber davor sollten wir erst einmal im neuen Trakt alle Fenster putzen.
Beim Fensterputzen haben wir uns alle eingeteilt, die einen haben die Tische gereinigt, die anderen haben Fenster geputzt und Dennis, ein Schüler, hat Fotos von anderen beim Putzen gemacht.

Es war einmal ein besonderer Tag. Da die Mädchen weg waren, war es relativ ruhig. Aber auch ein bisschen langweilig. Für die anderen war es auch spaßig. Als wir mit dem Arbeiten in den Klassen fertig waren, haben andere noch in einem anderen Trakt Fenster geputzt. Beim Fensterputzen muss man daran denken, das Wasser ordentlich abzustreifen, damit keine restlichen Streifen bleiben. Nach der Pause hat sich die ganze Klasse entschieden, Perlentiere anzufertigen. Ein paar Schüler haben sofort aufgegeben, denn das ist eine Fingerarbeit, die viel Ruhe und Konzentration fordert. Nach fünf Unterrichtstunden haben wir gemeinsam aufgeräumt und duften gehen.
Jungen der Klasse 8a