![]() |
|
| Betriebserkundungen der Stufe 8 | ||
| Als neues Projekt, das wir gerne auch in den kommenden
Jahrgängen der Stufe 8 etablieren möchten, haben wir eine Betriebserkundungstour
in sechs verschiedenen Betrieben gestartet. Hierbei sollen die im Wirtschaftslehre
(AW)-Unterricht vermittelten theoretischen Lehrinhalte zu verschiedenen
Berufsfeldern mit praktischen Erfahrungen verknüpft werden. Das unmittelbare
Erleben der Schüler im Betrieb selbst steht im Mittelpunkt.
Je zwei Schüler einer Klasse wählten in Absprache mit den Klassenlehrern ein Berufsfeld., besuchten einen Betrieb und berichteten später als Multiplikatoren im Klassenverband von „ihrer“ Betriebserkundung. Sie füllten einen Erkundungsbogen zum jeweiligen Berufsbild aus und/oder schrieben Berichte über die Erkundung. Diese wiederum wurden für die Benotung im Fach AW im Zeugnis des ersten Halbjahres berücksichtigt. Die möglichst frühe Heranführung der Schüler
an den beruflichen Alltag eines Betriebes, die Förderung der Berufswahlorientierung
sowie die Gestaltung eines praxisnahen Unterrichts sollen durch das Projekt
gefördert werden.
Die ausschließlich positive Reaktion der Schüler nach der Erkundung und die insgesamt guten Erfahrungen veranlassen uns, auch im 2. Halbjahr weiteren Schülern die Möglichkeit einzuräumen, vor Ort einen kleinen Einblick in die Berufswirklichkeit zu bekommen. |
||
|
||
| Die Schüler berichteten über ihre in den Betrieben gemachten Erfahrungen: | ||
| Bäckerei Kraus
1 Uhr morgens, da schlafen sehr viele Leute, aber nicht der Bäcker, anziehen, waschen, essen und was man noch so macht, aber recht eilig, denn der Bäcker muss um 2 Uhr schon da und fertig sein. Es geht los!! Das Mehl wird gemessen, der Teig wird geformt, und das alles ziemlich schnell. Das einzige Problem: Egal wie schnell die Maschine arbeitet, alles muss im Takt bleiben, also der Bäcker auch!! Pro Minute fertigt z. B. die Maschine 100 Brötchen, also müssen die auch schnell aufs Tablett. Auf ein Tablett passen ca. 20 Brötchen, also müssen in einer einzigen Minute ganze fünf Tabletts belegt und weggebracht werden, und das einige Stunden. Und die meiste Arbeit verläuft stehend, gehend und überwiegend gebückt. Aber das ist der leichte Teil der Arbeit. Zwar hat sich in den letzten Jahren die Arbeit verändert und die Maschinen übernehmen zu 80 % die ganze Arbeit, aber 20 % bleiben. Das heißt z. B. Brötchen von der Maschine aufs Tablett, Tablett in einen Schiebwagen, Schiebwagen in Dunstkammer, von Dunstkammer in Backofen. Oder z. B. Mohn- und Sesambrötchen. Wie kommt der Mohn drauf? Durch den Bäcker. Oder der Käse für leckere Käsebrötchen? Durch den Bäcker. André, 8a
|
||
![]() ![]() ![]() |
||
| Hotel Holiday Park Inn
Der Ausflug war sehr schön. Wir fuhren mit der Bahn zum Hotel Holiday Park Inn. Eine sehr nette Dame empfing uns und brachte uns in einen Konferenzraum. Sie erzählte uns, was in einem Hotel alles gemacht werden muss und beantwortete unsere Fragen. Danach führte sie uns durch das Hotel. Sie zeigte uns zwei Zimmer und erzählte viel über die Hotelkette. Außerdem zeigte sie uns noch den Fitnessraum und das Restaurant. Im Fitnessraum wollten wir am liebsten sofort loslegen und im Restaurant am liebsten auf das Essen stürzen. Toll fand ich noch, dass das Hotel auch schon oft Leute von Yasika als Gäste hatte. Ich kann das Hotel nur mit freundlichen Grüßen wärmstens empfehlen. Tanja., 8a
Wir haben einen Besuch im Park Inn Hotel gemacht. Unsere
Lehrerin ist dann zur Rezeption gegangen um zu sagen, dass wir einen Termin
haben. Die Frau, mit der wir einen Termin hatten, konnte nicht und schickte
uns eine Vertretung Sie ist mit uns in einen Konferenzraum gegangen, um
unsere Jacken und Ranzen ablegen. Wir hatten einen Zettel mit 12 Fragen
zu beantworten. Die Vertretung hat uns zuerst unsere Fragen beantwortet,
und dann wurde uns das Hotel gezeigt. Als erstes zeigte sie uns die Konferenzräume,
aber leider konnten wir nicht hinein gehen, weil eine Besprechung war.
Uns wurde gesagt, dass man sich bei der Rezeption anmelden muss, um ein
Zimmer oder Informationen über das Hotel zu bekommen. Danach sind
wir in ein Zimmer des Hotels gegangen, um uns umzuschauen. Die Zimmer waren
nicht so groß, aber es gab alles, was man benötigt, z. B. Badezimmer,
Doppelbett, Fernseher, Schreibtisch, Kleiderschrank., Kühlschrank
und eine kleine Überraschung für die Gäste. Als nächstes
sind wir in ein größeres Zimmer gegangen. Das Hotel hat auch
extra drei Zimmer für Behinderte. Zusammen gingen wir zur Sauna und
in einen Fitnessraum. Da gab da auch eine Sonnenbank. Dann haben wir uns
die Küche angeschaut, die sehr lang war. Das Hotel hat auch ein eigenes
Restaurant, wo man sich selbst bedienen konnte. Dann sind wir wieder in
den Konferenzraum gegangen, um unsere Sachen zu holen. Zum Schluss haben
wir uns von der Frau verabschiedet und haben uns für die Rundführung
bedankt.
Jacqueline, 8b
|
||
| St. Vinzenz-Krankenhaus, Köln-Nippes
Um 9 Uhr sind wir zur U-Bahn Station gegangen. Mit der Bahn sind wir zur Florastraße gefahren und danach mit dem 147 Bus zum Krankenhaus. Wir kamen zu früh am Krankenhaus an und gingen noch in die Cafeteria. Frau K. ging schon mal an den Informationsschalter und meldete uns an. Um 10.30 Uhr kam die Frau, die uns durch das Krankenhaus führen sollte. Zusammen gingen wir in einen Konferenzraum, wo sie uns Einiges über das Krankenhaus erzählte. Als sie fertig mit dem Erzählen war, gingen wir auf die 2. Station, genannte Babystation oder Geburtenstation. Wir sahen auch zwei kleine Babys. Als nächstes gingen wir in die Altenpflege-Station. Die Patienten und die Krankenschwester waren alle nett zu uns. Zum Schluss gingen wir bis kurz vor den Ausgang, wo sich die Unfall- und Röntgenstation befinden. Als die Führung zu Ende war, holten wir unsere Sachen aus dem Konferenzraum und konnten nach Hause fahren: Jacqueline, 8b
|
||
| Wir sind um 9.45 Uhr am St.
Vinzenz-Hospital angekommen. Frau K. hat uns Mädchen in die St. Vinzenz-Cafeteria
eingeladen. Um 10.10 Uhr haben wir die Vinzenz-Cafeteria verlassen und
uns ein bisschen auf dem Flur aufgehalten und haben uns Bilder von alten
Leuten, die krank im Hospiz leben, angeguckt. Die Leute auf den Bildern
haben uns leid getan, weil sie nur noch eine kurze Zeit vom Leben haben.
Nachdem wir uns die Bilder auf dem Flur angeguckt haben, ist die Pflegeleiterin
zu uns gekommen. Sie hat uns begrüßt und gesagt, dass Frau Marlies
gleich kommen wird. Gegen 10.30 Uhr kam nun Frau Marlies. Sie begrüßte
uns und wir gingen zum Konferenzraum, den sie den großen blauen Salon
nennen. Frau Marlies erklärte uns kurz, was ihre Tätigkeiten
im St. Vinzenz–Hospital sind und sie erzählte uns, wie eine Personalarbeiterin
sein sollte. Siel soll ein lächelndes Aussehen, positiv auffallen
und ein freundliches Aussehen haben.
Später erzählte uns Frau Marlies die Geschichte des St. Vinzenz-Hospitals. Sie erzählte uns die Gründung des Hospitals. Im Jahr 1872 nahmen die Vinzentinerinnen Waisenkinder, Kleinkinder und Mädchen in ihre Verwahrung. Nach und nach versammelten sich immer mehr kranke Menschen auf dem Garten des Mutterhauses, um dort in einem Zelt versorgt zu werden. Erst im Jahre 1874 erhielten die Ordenschwestern die Erlaubnis eine private Krankenanstalt zu führen. Der Krankentransport wurde damals für 2 DM in Handkarren durchgeführt. Frau Marlies sagte, dass das St. Franziskus-Hospital in Ehrenfeld und das St. Marien-Hospital seit 2002 und 2004 mit zum Krankenhausverbund gehören. Nach dem Gespräch mit Frau Marlies gingen wir erst etwas im St. Vinzenz-Hospital herum. Bei dem Rundgang besuchten wir drei Stationen. Zuerst gingen wir zur Baby-Station und sahen uns süße Babys an. In der Station 13 liegen kranke Leute zur Behandlung. Während unseres Rundganges fragte ich Frau Marlies, wie sie sich zwischen den kranken Leuten fühle. Sie sagt: „Man muss das durchziehen und dafür sorgen, sie wieder gesund zu bekommen.“ Aber leider klappt es nicht jedes Mal und deshalb tun sie mir auch leid. Auf dem Hinweg zur Notfallambulanz sahen wir viel Auszubildende . Von der Notfallambulanz aus gingen wir zusammen zum Ausgang, Frau Marlies sagte zuletzt, dass wir uns bei ihr informieren könnten. Nachdem sie uns die letzten Informationen gegeben hatte, verabschieden wir uns herzlich bei ihr. Kezban, 8c
|
||
| Wir fuhren mit der Bahn und dem Bus zum Krankenhaus
in Nippes. Die Pflegerin war sehr lieb und nett, aber sie nahm uns nicht
ernst.
Als wir aus dem Bus ausstiegen, mussten wir erst den Eingang finden. Nach einer Suche von ca. fünf Minuten fanden wir ihn endlich. Wir meldeten uns im Sekretariat an und gingen gemeinsam in das Krankenhaus-Cafe, wo Frau K. jedem eine Cola spendierte. Als nach einer Weile die Krankenhaus-Schwester kam, führte sie uns in einen großen blauen Raum. Dort erzählte sie etwas über ihre Arbeit. Danach zeigte sie uns etwas vom Krankenhaus. Wir sahen ein ganz kleines Baby, das gerade ... alt war. Sie zeigte uns noch eine gemischte Station und stellte uns eine Kollegin vor. Sie hat viel zu viel geredet. Das Wichtigste aber, was sie erzählt hat, ist, dass eine Krankenschwester alles das erledigt, was der Patient nicht machen kann. Seitdem weiß ich, dass dieser Beruf nichts für mich ist. Tanja, 8a
|
||
| Odendahl & Heise
Wir waren am Montag bei der Firma Odendahl & Heise
(VW, Audi). Dann sind wir in den Frühstücksraum gegangen. Da
hat uns J. G. (Teiledienstleiter) unsere Fragen beantwortet. Als erstes
hat Herr G. Uns eine seiner Visitenkarten gegeben. Er hat über sich
und die Firma sehr viel verzählt. Wir sind dann durch die Reparaturhalle
gegangen. Da hat er auch sehr viel erzählt. Herr G. hat uns die verschiedenen
Maschinen gezeigt. Sie waren sehr teuer und aktuell. Am Schluss haben wir
uns Autos angeschaut. Wir haben uns alle bei ihm bedankt und sind nach
Hause gefahren.
Daniel W., 8c
|
||
| Fernsehmeister
Am Montag hatten wir mit Frau K. einen Besuch beim Fernsehmeister. Als erstes zeigte uns Herr Sch., wie sie den Kontakt zur Außenwelt halten. Er sagte, dass man sie per Telefon, Computer und Fax erreichen kann, falls etwas kaputt gegangen ist. In dem Raum werden auch Termine für den Kunden festlegt für die Reparatur. Hier arbeiten zwei Frauen an zwei Computern. Im nächsten Raum war das Wartezimmer. Falls irgend eine Kunde einen kaputten Fernseher bringt, schraube der Arbeiter ihn im Wartezimmer auf und dann sagt er, was kaputt ist und mit welcher Rechnung er rechnen muss. Im Wartezimmer gab es auch verschiedene Einzelteile zu kaufen. Der Herr G. führte uns weiter in die Werkstatt. Er sagte, dass die Werkstatt in verschiedene Bereiche aufgeteilt ist: Audio, Video und dazwischen war das Ersatzteillager. Hier wurden die ganzen Sachen repariert. Herr G. sagte, dass die in dem Autobereich Autoradios, CD und DVD-Player und Navigationssysteme von Autos reparieren. Und das machen sie deshalb, wie sie einen Vertrag mit Ford haben. Alle Geräte, die in den Autos kaputt gehen, kommen zu ihnen und diese müssen sie dann reparieren. Das gleiche gilt auch für Mazda. Er sagte z. B., dass, wenn das Radio von Mazda MX5 kaputt geht, muss es sehr schnell für den Kunden repariert werden, denn wenn das Radio kaputt geht, funktioniert die Klimaanlage nicht mehr. Im Vertrag steht, dass alle eingelieferten Teile innerhalb 24 Stunden repariert werden müssen. Ist das nicht der Fall, werden sie den Vertag wieder los. Sie werden jährlich vom ADAC geprüft, ob alles in Ordnung ist. Dann zeigte er uns, wie der Arbeitsplatz bei Ihnen aussieht. Er erklärte uns, welche Geräte für was zuständig sind. Etwas später zeigte er uns das Ersatzteillager. Dort werden verschiedene Teile für die Reparatur gelagert. Falls irgendwelche Teile nicht da sind, müssten sie sofort nachbestellt werden. Da stand noch ein Tisch mit 7 Laptops. Dann gingen wir in den Videobereich, also wo die Fernseher sind. Dort wurden gerade Fernseher repariert. Hier durften wir die Fernseher angucken, dabei erklärte er uns, was dort war. Etwas weiter hat ein Mitarbeiter das Bild vom Fernseher eingestellt. Er erklärte uns, wie man das Bild vom Fernsehen einstellen muss. Dann nahm er einen Magnet und hielt ihn an den Fernseher. Plötzlich verschwammen die Farben. Jetzt gingen wir in das Lagerhaus, wo die CD und DVD-Player gelagert werden und außerdem auch die Kartons für die Verpackung. Auf den Regalen lagen verschiedene Rohre und Antennenkabel. Nachdem er uns alles gezeigt hat, gingen wir in den Raum auf dem 2. Stock. Dort stellten wir Fragen, damit wir den Fragebogen ausfüllen konnten. Nach etwa 30-45 Minuten hatten wir alle Fragen durch. Wir bekamen jeder einen Kalender und durften dann nach Hause gehen. Andreas, 8c
|