Das Abenteuer im riesigen Zimmer

Eines Tages kam ich von der Schule. Ich konnte es kaum abwarten, meinen Avatar auf den Bildschirm zu rufen. Als Fleischhaufen kann der Mensch nämlich nicht in den Computerprogrammen durch wandern.
Dazu muss man sich nur digitalisieren, dass ist nicht so schwer. Man braucht nur einen Avatar. Mein Avatar heißt Little Bear und wartet in einer Stadt Namens Athen auf mich. Ich schlüpfe hinein, in die Digitalität. Schon bin ich binär und habe die Möglichkeit in einem riesigen Haus zu wohnen.
In einem Haus, in dem alles irgendwie verstellt ist. Alles steht am falschen Ort. Die Möbel sind an der Decke. Verflixt ich stehe an der falschen Stelle. Plötzlich werde ich von der Erdanziehungskraft angezogen und liege auf einem riesigen Bett. Little Bear ist ca. zehn Zentimeter groß. Er ist sehr muskulös und hat einen kahlen, ovalen Kopf. Er ist ein Irokesenindianer. Er hat nur eine Lederhose und ein Paar Lederschuhe an, die er selbst angefertigt hat.
Sein Oberkörper ist nicht von Kleidung bedeckt. Doch auf einmal  wackelt alles im Zimmer, es kam etwas langsam und stampfend an die Tür. Ich drücke die ganze Zeit auf den Kopf F1 um wegzulaufen, doch der Computer reagierte nicht.
Da kam er rein, der berühmte und unsterbliche Hercules, wie man ihn aus den TV- Serien kennt. Er ist, meiner Ansicht nach, 10m lang.
Ich drücke F2, um mein Messer bereitzuhalten, falls was passieren soll. Hercules nähert seinen Finger langsam an meinen Körper.
Ich drücke schnell F3 und stoße ihn mit meinen Messer in den Finger. Danach lacht er nur noch und schießt mich mit seinen Finger weg, als sei ich nur Staub.
Er hat mich sehr verletzt. Ich stürze auch noch hin. Ich verlierte sehr viel Blut. Doch dann drücke ich F4 und sage folgende Wörter:" Manitu, heile mich.
" Nachdem ich diese drei Wörter sage, bin ich auch wieder fit.
Manitu ist der Gott von den Indianern. Hercules verschwindet auf einmal. Ich bin auch wieder im riesigen Zimmer allein. Bis plötzlich eine Katze auf mich springt und mich verschluckt. In dem Magen der Katze finde ich auch meinen alten Freund Big Apple wieder, den ich schon Tagen vermisst habe. Ich stelle fest, dass sein linker Arm nicht mehr da ist, wo er sein soll. Das beunruhigt mich.
Ich frage Big Apple:"Wo ist dein Arm?" Er antwortete:"Die Katze hat meinen Arm abgebissen und danach verdaut." Ich drücke F5 und stoße das Messer mit voller Wucht in den Magen der Katze.
Ich bohre mich dank mit meinem Messer durch die Magenwand.
Dabei kann ich meinem Freund Big Apple und mich aus der Katze befeien.
  Leider war das schon das Ende der Geschichte des Avatars, weil es sehr spät geworden war,
musste ich den Computer ausschalten
das bedeutet für die beiden, dass ich mein Avatar, nicht mehr weiter spielen kann.

Die Botschaft dieses Textes ist,
dass man seinen Freunden Helfen sollte,
auch wenn sie großen Schwierigkeiten stecken... Digitale Welt!!!
 
 

Dies schrieb Sümeyye.